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Trident Clipper Oldtimer kaufen

Der Trident Clipper vereint britisch-italienisches Design mit amerikanischer V8-Power und ist dabei eines der seltensten Grand Tourer Coupés der 1970er Jahre. Mit weniger als 35 gebauten Exemplaren und seiner außergewöhnlichen Technik bleibt der Clipper ein echter Geheimtipp für Kenner.

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"Trident Clipper" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Bild 1/25 von Trident Clipper (1971)

1971 | Trident Clipper

€ 43.494vor 3 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/8 von Trident Clipper (1971)

1971 | Trident Clipper

Ultra-Rare British Muscle Car

€ 34.383vor 3 Jahren
🇬🇧
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Trident Clipper Oldtimer: Preise & Marktwerte

Anzahl Inserate
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Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Geschichte des Trident Clipper

Der Trident Clipper entstand aus einer spannenden Firmengeschichte: Nachdem TVR Trident finanziell ins Straucheln geraten war, erwarb ein Hauptvertreter 1965 die Rechte am Prototypen und gründete Trident Cars Ltd. in Suffolk. Die Serienfertigung begann 1966. Das Design, geprägt vom britisch-italienischen Designer Trevor Fiore, blieb nahezu unverändert. Das Coupé, ursprünglich als luxuriöser Gran Turismo für die obere Mittelklasse konzipiert, nutzte amerikanische V8-Motoren und verband Exklusivität mit alltagstauglicher Leistung. Während seiner kurzen Produktionszeit bis 1978 entstanden inklusive Bausatz-Ausführungen nur etwa 130 Fahrzeuge, wovon etwa 34 auf den Clipper entfielen.

Modellgeschichte

Der Clipper bildete den Auftakt zur Palette von Trident Cars. Nachfolger im Portfolio waren Venturer und Tycoon, die parallel und technisch ähnlich angeboten wurden. Die erste Clipper-Serie startete mit 4,7-Liter-V8 von Ford, 1971 folgte die Option auf einen 5,6-Liter-Chrysler V8. Nach der Produktionsunterbrechung ab 1974 erfolgte ab 1976 ein erneuter, jedoch kurzlebiger Anlauf mit geänderten Motorisierungen: 4,8-Liter-Ford V8 mit 140 PS oder 5,9-Liter-Chrysler V8 mit 223 PS. Die geringe Produktionszahl macht den Clipper innerhalb der Marke einzigartig.

Besonderheiten und Statistiken

Der Clipper war in vielerlei Hinsicht besonders: Neben der geringen Stückzahl bot Trident Cars den Wagen sowohl fertig aufgebaut als auch als Bausatz für technisch versierte Käufer an – ein Konzept, das besonders auf dem britischen Markt geschätzt wurde. Das Karosseriedesign von Trevor Fiore kombiniert klassische Coupé-Linien mit einer auffälligen, breiten Heckklappe für gute Praktikabilität. Leistungsstarke US-V8-Motoren in einem leichten, britischen Chassis waren damals ein Alleinstellungsmerkmal.

Technische Daten

Sondermodelle

In strenger Zählung existiert von der Clipper-Modellreihe keine offizielle Sonderedition. Aufgrund der niedrigen Gesamtstückzahl und der Tatsache, dass viele Fahrzeuge als Bausatz verkauft wurden, unterscheidet sich jeder Clipper durch die individuelle Umsetzung und Ausstattung. Fahrzeuge mit Chrysler-Motor sind noch seltener als die Ausführungen mit Ford-Aggregaten.

Fahrverhalten, Motor und Handling

Durch das geringe Fahrzeuggewicht und die kräftigen US-V8-Motoren zieht der Clipper kraftvoll durch. Das Coupé beschleunigt mit dem 4,7-Liter-Ford-V8 in nur 5 Sekunden auf 96 km/h; das satte Drehmoment sorgt für souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken. Die Fahrwerksabstimmung orientiert sich am britischen Sportwagentradition, was in schnellen Kurvendurchfahrten präzises Handling und ein sicheres Fahrverhalten ermöglicht. Unterschiedliche Motorvarianten bringen jeweils ein eigenes Fahrgefühl – Chrysler-V8-Modelle sind stärker und laufen kultivierter. Hervorzuheben sind insbesondere die Exemplare mit 5,6-Liter- bzw. 5,9-Liter-Chrysler-V8, die mit bis zu 300 PS Spitzenwerte im Segment erreichen. Sie gelten unter Kennern als besonders leistungsstark, während die Ford-Varianten für ihre Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit geschätzt werden.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Trevor Fiore setzte beim Clipper auf ein markantes Fastback-Design mit großer, breiter Heckklappe und gestreckter Schnauze. Die Karosserie besteht aus Kunststoff auf leichtem Rohrrahmen, wodurch Rostprobleme minimiert werden. Im Innenraum zeigt sich das britisch-italienische Flair mit einer vergleichsweise hochwertigen Polsterung und sportlichen Anzeigen im klassischen Stil. Spezialfarben und -materialien waren nach Kundenwunsch umsetzbar, auch weil viele Bausatz-Fahrzeuge individuell ausgebaut wurden. Besonders rar sind Fahrzeuge mit seltener Farbgebung oder aufwändiger Innenausstattung.

Weitere Besonderheiten

Das Bausatz-Konzept bei Trident war eine Besonderheit: Käufer konnten das Chassis und die wichtigsten Komponenten erwerben und mit eigenem Know-how zum fahrbereiten Coupé vervollständigen. Diese Praxis war im Großbritannien der 1970er Jahre beliebt und gibt den heute noch existierenden Clipper-Modellen einen individuellen Charakter, da Zustand und Ausführung oft variieren.

Zusammenfassung

Der Trident Clipper bietet ein faszinierendes Stück britischer Automobilgeschichte mit exklusiver Technik, fortschrittlichem Design und sportlichen Fahrleistungen. Aufgrund der winzigen Stückzahl und des ungewöhnlichen Vertriebskonzepts sind Fahrzeuge in praktisch jeder Ausführung einzigartig. Wer Wert auf Seltenheit, technische Eigenständigkeit und einen starken Auftritt legt, findet mit dem Clipper ein echtes Unikat.