Stoewer R 150 Oldtimer kaufen
Der Stoewer R 150, produziert von 1934 bis 1935, überzeugt mit Frontantrieb, 35 PS und fortschrittlicher Fahrwerkstechnik – erhältlich als Limousine, Cabriolet und Roadster. In nur 1.150 Exemplaren gebaut, steht er für innovative Mittelklasse-Technik der 1930er Jahre.
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1934 | Stoewer R 150
Sport-Cabriolet mit traumhafter Linienführung
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Fahrzeug inserierenStoewer R 150 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Stoewer R 150
Die Stoewer-Werke aus Stettin, deren Wurzeln bis ins Jahr 1858 zurückreichen, begannen 1899 mit der Automobilproduktion. Nach über 10.000 verkauften Fahrzeugen bis 1918 und wechselhaftem Erfolg in den 1920er sowie 1930er Jahren endete die zivile Fahrzeugfertigung 1940. Die R-Serie, bestehend aus R 140, R 150 und R 180, wurde 1932 eingeführt. Der R 150 erschien 1934 als mittleres Modell der Baureihe und repräsentierte technische Innovationen wie Frontantrieb und Einzelradaufhängung an allen Rädern. Die Produktion lief nur bis 1935 und brachte 1.150 Fahrzeuge hervor. Nach dem Krieg führten Demontagen der Produktionsanlagen zum endgültigen Aus für Stoewer.
Modellgeschichte des Stoewer R 150
Die Stoewer R-Serie begann 1932 mit dem R 140, gefolgt vom R 150 und dem stärkeren R 180. Der R 150 brachte eine leistungsgesteigerte Maschine mit sich, die von einem Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor mit 1.466 ccm Hubraum und 35 PS angetrieben wurde. Im Vergleich zum Vorgänger bot der R 150 ein neues Getriebe, eine überarbeitete Hinterachse, und ein weiterentwickeltes Fahrwerk. Die Karosserievarianten umfassten Viersitzer-Limousine mit gegenläufig angeschlagenen Türen und zwei Sitzplätze für Cabriolet und Roadster. Mit seiner kurzen Produktionszeit und dem auf 1.150 Einheiten limitierten Bau wurde der R 150 für Stoewer zu einem der markantesten Modelle der 1930er Jahre.
Besonderheiten des Stoewer R 150
Der Stoewer R 150 fällt durch seinen Frontantrieb und ein vollsynchronisiertes Vierganggetriebe auf – durchaus fortschrittlich im Vergleich zu Wettbewerbern der damaligen Mittelklasse. Die Einzelradaufhängung vorne und hinten, kombiniert mit innovativer Querblattfederung, brachte sowohl Fahrkomfort als auch Fahrdynamik auf ein neues Niveau. Besonders praktisch erwies sich die Portal-Anordnung der Türen in der Limousine, die den Einstieg für alle Passagiere erleichterte. In der Sport-Cabriolet-Version unterstreichen die lange Motorhaube und die niedrige Frontscheibe das sportliche Erscheinungsbild.
Die begrenzte Produktionszahl von 1.150 Einheiten zwischen 1934 und 1935 spiegelt die selektive Verfügbarkeit wider. Daten zur Beliebtheit auf dem Markt sind aktuell nicht vorhanden, was auf eine Rarität auf dem heutigen Oldtimermarkt schließen lässt.
Technische Daten des Stoewer R 150
Sondermodelle und Sammlerversionen
Vom Stoewer R 150 wurde das Sport-Cabriolet als eigenständige, hochwertig ausgestattete Variante angeboten. Es hebt sich mit seiner langen Motorhaube und der tief angesetzten Frontscheibe ab und bietet so ein besonders sportliches Auftreten. Diese seltene Karosserieform ist bei Freunden klassischer Sport-Cabrios aus der Vorkriegszeit begehrt.
Schwachstellen und bekannte Probleme des Stoewer R 150
Aktuell liegen keine dokumentierten Schwachstellen oder typische Problemzonen für den Stoewer R 150 vor. Aufgrund des Alters und der komplexen Fahrwerkstechnik empfiehlt sich bei bestehenden Fahrzeugen jedoch eine besondere Beachtung des Zustands der Einzelradaufhängung und der Querblattfedern.
Motor, Fahrverhalten und Getriebe des Stoewer R 150
Der Stoewer R 150 besticht durch seinen 35 PS starken Vierzylindermotor mit Seitenventilsteuerung. Diese Motortechnologie, im angelsächsischen Raum auch als "Flathead" bezeichnet, erlaubt einen besonders flachen Zylinderkopf und minimiert das Risiko von Ventil-Schäden etwa bei mechanischen Defekten. Zusammen mit dem vollsynchronisierten Vierganggetriebe fährt sich der Wagen für die 1930er Jahre erstaunlich modern. Die Fahrwerksauslegung mit Einzelradaufhängung an allen Rädern sorgt für solides Fahrverhalten, auch auf schlechten Straßen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 km/h. Hervorzuheben ist das Sport-Cabriolet mit seinem sportlichen Auftritt und der aufwändigen Fahrwerkskonstruktion, das für Enthusiasten offen gebauter Vorkriegsfahrzeuge besonders attraktiv ist.
Design, Innenraum und Sonderausstattungen des Stoewer R 150
Der Stoewer R 150 wurde als Limousine (viertürig, Portal-Türanordnung), Cabriolet und Roadster ausgeliefert. Designmerkmale wie die lange Motorhaube und die niedrige Frontscheibe verleihen dem Sport-Cabriolet ein ausdrucksstarkes Profil. Die Limousine ermöglichte auch Fondpassagieren durch vier gegenläufig angeschlagene Türen einen bequemen Einstieg – ungewöhnlich für Fahrzeuge dieser Ära. Im Innenraum dominieren klassische Materialien wie Stoff und Leder; Details zur Sonderausstattung variieren je nach Ausführung. Chromapplikationen und die klare Linienführung der Karosserie betonten den hochwertigen Charakter. Überlieferte Farbvarianten oder besondere Designpakete sind aktuell nicht dokumentiert.
Weitere relevante Besonderheiten zum Stoewer R 150
Durch die kurze Bauzeit und die geringe Stückzahl sind betriebsbereite Stoewer R 150 heute außerordentlich selten. Ersatzteile sind entsprechend schwer zugänglich. Die Technik, insbesondere die vollsynchronisierte Schaltung, setzt technisches Fachwissen bei Restaurierung und Wartung voraus.
Zusammenfassung
Der Stoewer R 150 repräsentiert innovative Mittelklasse-Technik aus den 1930er Jahren. Mit Frontantrieb, Seitenventil-Motor und Einzelfederung aller Räder setzt das Modell technische Maßstäbe. Seine geringe Stückzahl und die exklusiven Karosserieformen als Limousine, Cabriolet und Roadster machen jeden erhaltenen R 150 zu einem interessanten Zeitzeugen der Automobilgeschichte.