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Stoewer Greif Junior Oldtimer kaufen

Der Stoewer Greif Junior war der erste deutsche Serien-Pkw mit luftgekühltem Motor und diente als Stoewers Antwort im Mittelklassesegment. Ursprünglich als Lizenzbau des Röhr Junior konstruiert, markiert dieses Fahrzeug einen besonderen Meilenstein der deutschen Automobilgeschichte.

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Abgelaufenes Inserat
Stoewer Greif Junior Geländesport-Roadster (1937)

1937 | Stoewer Greif Junior

Äüßerst seltener Geländsport-Roadster

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
🇩🇪
Händler

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Stoewer Greif Junior Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Stoewer Greif Junior

Die Stoewer-Werke aus Stettin gehörten zu den traditionsreichsten deutschen Automobilherstellern und waren seit 1899 im Automobilbau tätig. In den 1920er Jahren fehlte im Portfolio ein Mittelklassemodell. Als das Aus der Röhr-Werke besiegelt war, übernahm Stoewer die Lizenz für den Röhr Junior, ein ursprünglich auf einer Tatra-Konstruktion basierendes Modell. Daraus entstand der Stoewer Greif Junior, der als erster deutscher Serienwagen über einen luftgekühlten Motor verfügte. Dies setzte den Greif Junior deutlich vor den spätere berühmten VW Käfer auf die Automobilkarte. Neben seiner Rolle als alltagstauglicher Gebrauchswagen bewährte sich der Greif Junior auch auf beliebten Geländefahrten der 1930er Jahre, wo Stoewer mit eigens modifizierten Roadstern zahlreiche sportliche Erfolge feiern konnte.

Modellgeschichte

Der Stoewer Greif Junior wurde Mitte der 1930er Jahre als Mittelklassefahrzeug eingeführt, nachdem Stoewer den Röhr Junior – selbst ein Lizenzbau des Tatra-Modells – in das eigene Angebot integrierte. Der Greif Junior kann somit als direkter Nachfolger des Röhr Junior betrachtet werden. Besonderes Aufsehen erregte das Modell durch den Verzicht auf wassergekühlte Motoren und die frühe Einführung eines luftgekühlten Aggregats, was in Deutschland zu dieser Zeit einmalig war. Auch die erfolgreiche Teilnahme an Geländesportevents mit speziell aufgebauten Roadstern prägte den Ruf des Modells.

Besonderheiten des Stoewer Greif Junior

Mit dem luftgekühlten Motor setzte Stoewer im Greif Junior neue technische Maßstäbe auf dem deutschen Markt. Die Plattform des Fahrzeugs war die erste ihrer Art von einem deutschen Hersteller und wurde bereits einige Jahre vor dem VW Käfer realisiert. Der Greif Junior wurde nicht nur als solider Alltagswagen eingesetzt, sondern auch als Basis für Geländesport-Roadster genutzt, die zahlreiche Siege bei Wettbewerben erzielten.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammler-Ausführungen

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die nur in kleiner Stückzahl gebauten Roadster-Ausführungen des Stoewer Greif Junior, die eigens für Geländesportveranstaltungen modifiziert wurden. Diese besonderen Modelle erhielten leistungsstärkere Motoren und eine optimierte Karosserie, um bei den populären Wettbewerben der 1930er Jahre vordere Platzierungen für das Werksteam zu sichern.

Motorisierung, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der luftgekühlte Motor des Stoewer Greif Junior sorgte für einen stabilen und wartungsarmen Lauf, der das Fahrzeug besonders alltagstauglich machte. Bei Geländefahrten profitierten die Roadster-Varianten von einer gezielten Leistungssteigerung. Durch das kompakte Fahrwerk und die einfache Technik blieb der Greif Junior auch unter rauen Bedingungen zuverlässig. Das Getriebe war robust ausgelegt und wurde auf die Anforderungen im Gebrauchswagen-Alltag wie bei sportlicher Beanspruchung hin abgestimmt. Besonders die Geländesport-Roadster sind für Technikfans spannend, da sie durch gezielte Veränderungen am Motor und Fahrwerk auffallen. Diese Sondermodelle kombinierten Wettbewerbsambitionen mit dem Grundkonzept des zivilen Greif Junior.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Das Design des Greif Junior spiegelt den Zeitgeist der 1930er Jahre wider: Klare Linien, funktionale Karosserie und robuste Materialien dominierten. Spezialausstattungen wie spezielle Farben oder luxuriöse Innenraummaterialien waren allerdings selten anzutreffen, da der Fokus klar auf Funktionalität lag. Bei den Roadster-Modellen kamen individuelle Karosseriebauten mit sportlichen Akzenten zum Einsatz.

Weitere Besonderheiten

Stoewer verstand es, sich mit dem Greif Junior durch technische Innovation und sportliche Leistungen von der Konkurrenz abzuheben. Insbesondere die konsequente Nutzung luftgekühlter Technik und die sportlichen Engagements verliehen dem Mittelklassemodell ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Vorkriegs-Szene.

Zusammenfassung

Der Stoewer Greif Junior steht für Innovation im deutschen Mittelklassebau der 1930er Jahre und nimmt eine zentrale Rolle im Markenportfolio von Stoewer ein. Luftgekühlter Motor, robuste Technik und sportliche Sondermodelle machen dieses Fahrzeug heute zu einem interessanten Stück Technikgeschichte mit einer klaren Schaffenslinie von Tatra über Röhr bis nach Stettin.