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Raymond Mays V8 Oldtimer kaufen
Der Raymond Mays V8 ist ein seltener Sportwagenklassiker der späten 1930er-Jahre. Entwickelt mit modernisiertem V8-Motor, beruht er technologisch auf Motorsport-Erfahrung und bietet eine beeindruckende Dynamik. Aufgrund seiner geringen Stückzahl und Rennhistorie ist der Raymond Mays V8 besonders gefragt bei Kennern und Sammlern.
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1939 | Raymond Mays V8 Sports Prototyp
1939 Raymond Mays V8 sports tourer - 110 mph at Brooklands
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Fahrzeug inserierenRaymond Mays V8 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Einleitung und Geschichte des Raymond Mays V8
1939 präsentierte Shelsley Motors Ltd in Bourne den Raymond Mays V8, benannt nach dem gleichnamigen Motorsportpionier. Der Sportwagen entstand als Schwestermodell des erfolgreichen E.R.A. Voiturette-Rennwagens und profitierte direkt von der technischen Expertise der E.R.A.-Ingenieure. Die Entwicklung wurde von etablierten Motorsportleuten wie Peter Berthon geleitet, der Fahrwerk, Federung und Bremsen optimierte. Ursprünglich als Serienfahrzeug mit dem Namen “Raymond Mays Sports” geplant, verhinderte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eine größere Fertigung – es blieben einige wenige Prototypen und Vorserienexemplare. Der V8-Stromer erwarb sich schnell einen Ruf im britischen Motorsport, etwa bei der RAC Rally 1939 und auf dem Brooklands Circuit. Nach dem Krieg nutzte die Polizei von Berkshire mindestens ein Modell als schnelles Einsatzfahrzeug.
Modellgeschichte des Raymond Mays V8
Der Raymond Mays V8 wurde 1939 als Ableger der E.R.A.-Rennwagenserie vorgestellt. Als Basis diente ein modifizierter 2,7-Liter-V8-Motor aus dem Standard Flying V-8, jedoch mit weiterentwickelten Komponenten. Der Wagen war ab Werk als offener Sportwagen mit Stoffverdeck und hochwertiger Lederausstattung ausgestattet. Aufgrund des Kriegsausbruchs wurde das Projekt allerdings nie zur eigentlichen Serienproduktion geführt, sodass nur einige Exemplare existieren. Nach 1945 wurden die verfügbaren Fahrzeuge teilweise für neue Zwecke umgerüstet oder weiterhin als besonders exklusive Sportwagen und Einsatzfahrzeuge verwendet. Ein direkter Nachfolger existierte, historisch betrachtet, nicht.
Besonderheiten des Raymond Mays V8
Technisch wie historisch hebt sich der Raymond Mays V8 von vergleichbaren Sportwagen seiner Zeit ab. Das Fahrwerk wurde von E.R.A.-Spezialist Peter Berthon überarbeitet, was Handling und Fahrdynamik auf ein überdurchschnittliches Niveau hob – ein Punkt, der von Fahrern wiederholt bestätigt wurde. Der Racing-Background sorgt dafür, dass der V8 Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeiten von über 160 km/h (bis zu 177 km/h) erreichte. Besonders auffällig ist auch die Einbindung renommierter Rennfahrer aus der Zeit, viele mit positiven Erfahrungsberichten zum Fahrverhalten. Neben Motorsport-Events fanden einige Fahrzeuge eine Zweitkarriere im öffentlichen Dienst, so bei der Polizei von Berkshire. Die geringe Stückzahl macht den Raymond Mays V8 zu einem sehr seltenen Klassiker auf dem Markt.
Technische Daten des Raymond Mays V8
Sondermodelle und spezielle Ausführungen
Zu den besonderen Modellausführungen zählt ein Raymond Mays V8 mit cremefarbener Lackierung, Cambridge-blauer Lederausstattung und passendem blauem Stoffverdeck ('Duck Hood'). Diese Variante sticht in Originalität und Seltenheit hervor, da sie dokumentiert an Motorsportereignissen teilnahm. Weitere Einzelstücke wurden individuell modifiziert, vor allem während und nach dem Zweiten Weltkrieg, teilweise für Polizeieinsätze.
Schwachstellen und bekannte Probleme beim Raymond Mays V8
In den vorliegenden Quellen sind keine spezifischen Schwachstellen dokumentiert. Angesichts der Kleinserie und des Motorsport-Einsatzes empfiehlt sich jedoch eine gründliche Prüfung auf Schäden aus Rennteilnahmen und Verschleiß an Fahrwerks- und Motor-Komponenten. Ersatzteile könnten aufgrund der Seltenheit herausfordernd sein, weshalb Wartung und Restaurierung erfahrenen Spezialisten überlassen werden sollten.
Motor, Fahrleistungen und Handhabung
Mit seinem eigens modifizierten 2,7-Liter-V8 und aufwendigen Fahrwerks-Upgrades hob sich der Raymond Mays V8 leistungsmäßig deutlich von anderen Sportfahrzeugen des späten Vorkriegs-Englands ab. Die Fahrleistungen – insbesondere die Höchstgeschwindigkeit von über 160 km/h und ein agiles Kurvenverhalten – machten das Modell sowohl auf der Straße als auch bei Sportveranstaltungen konkurrenzfähig. Das harmonisch abgestimmte Fahrwerk, verbunden mit einer präzisen Lenkung, wurde von zeitgenössischen Motorsportlern immer wieder hervorgehoben und als "bestes seiner Klasse" beschrieben. Der in creme mit Cambridge-blauer Lederausstattung und Duck Hood ausgeführte Wagen ist besonders hervorzuheben, da dieses Einzelstück Motorsport- und Show-Erfahrung vereint und dokumentierte Polizeiverwendung nachweisen kann.
Interieur, Komfort und Designmerkmale
Das Interieur des Raymond Mays V8 zeigte sich typisch britisch-elegant für die Oberklasse: Feiner Echtlederbesatz (belegt: Cambridge-blau), hochwertige Verarbeitung und Individualität waren an Bord. Die Verwendung von besonderen Farbtönen – wie der cremefarbene Außenton – in Kombination mit passenden Stoffverdecken, etwa einem blauen Duck Hood, bot Individualisierung auf höchstem Niveau. Die Karosserie präsentierte sich sportlich und aerodynamisch, mit Ausdruck von Dynamik durch flache Front, lange Motorhaube und betonte Kotflügel. Alle Sonderausstattungen wurden in Handarbeit umgesetzt.
Weitere Besonderheiten und Wissenswertes
Zu den Besonderheiten zählt die Nutzung mindestens eines Fahrzeugs als Polizeiwagen in Berkshire nach 1945, wo Höchstgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sportwagentechnik in den Dienst gestellt wurden. Einige Exemplare verunfallten oder wurden durch intensive Motorsportnutzung zerstört, was die heute verfügbaren Modelle noch seltener macht.
Zusammenfassung
Der Raymond Mays V8 ist ein Klassiker, der mit Motorsporttradition, limitierter Stückzahl und technischer Raffinesse begeistert. Wer diesen seltenen englischen Sportwagen heute sucht, weiß, dass er ein Fahrzeug mit dokumentierter Historie, bemerkenswerter Performance und außergewöhnlicher Exklusivität erwartet.