NSU-Fiat Balilla Oldtimer kaufen
Der NSU-Fiat Balilla verbindet zuverlässige Technik mit komfortabler Alltagstauglichkeit. Als lizenzgefertigtes Schwestermodell des Fiat 508 steht er für robusten Fahrkomfort der 1930er Jahre und überzeugt durch Variantenvielfalt – von Limousine über Torpedo bis zum Kastenaufbau.
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1934 | NSU-Fiat Balilla 1000
Fiat Balilla 508 Spider Garavini
1936 | NSU-Fiat Balilla 1000
Dieser Wagen wurde als Lizenz von NSU 1936 in Deutschland hergestellt
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Fahrzeug inserierenNSU-Fiat Balilla Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des NSU-Fiat Balilla
Anfang der 1930er Jahre stand NSU vor einer wirtschaftlichen Neuorientierung. Nach Umstrukturierungen entstand die NSU Automobil AG mit Sitz in Heilbronn, die aus einer Kooperation mit Fiat und Unterstützung der Deutschen Bank hervorging. Als erstes Produkt der deutsch-italienischen Zusammenarbeit rollte 1934 der NSU-Fiat Balilla 1000 vom Band – technisch identisch mit dem Fiat 508. Die Präsentation auf der Berliner Automobilausstellung markierte den Startpunkt einer neuen Ära bei NSU. Bis 1941 wurden verschiedene Modelle gefertigt, ehe der Zweite Weltkrieg ein abruptes Produktionsende erzwang.
Modellgeschichte des NSU-Fiat Balilla
Der Balilla ist ein direkter Nachbau des Fiat 508 und wurde von NSU-Fiat im Zeitraum von 1934 bis 1937 in verschiedenen Varianten gefertigt. Neben der Limousine und der offenen Torpedoversion war der Balilla auch als Kastenwagen verfügbar. Insgesamt verließen von allen Balilla-Modellen gemeinsam stolze 113.145 Einheiten das Werk. Nachfolge- und Weiterentwicklungen entstanden mit dem Fiat 508 C und weiteren lizenzierten Modellen, die vornehmlich nach dem Krieg als Neuanläufe von Fiat fortgeführt wurden.
Besonderheiten des NSU-Fiat Balilla
Der NSU-Fiat Balilla 1000 war seiner Zeit technisch und in Sachen Flexibilität voraus: Mit zwei vorne angeschlagenen Türen erleichtert er den Zugang zum Innenraum. Sein Motor – ein 995 ccm großer Vierzylinder – sorgt je nach Ausführung für 20 oder 24 PS Leistung. Beeindruckend sind auch die verschiedenen Karosserievarianten: Neben Limousine und Torpedo mit Stoffverdeck wurden Nutzfahrzeugversionen mit Kastenaufbau angeboten. Das Getriebe wurde ab 1934 auf vier Gänge erweitert, was längere Fahrten komfortabler machte. Besonders die Alltagstauglichkeit und einfache Wartung heben den Balilla von vielen Zeitgenossen ab.
Technische Daten NSU-Fiat Balilla
Sondermodelle und Sammlerversionen
Während der NSU-Fiat Balilla 1000 den deutschen Markt prägte, blieb der sportliche 508 S Spider – mit bis zu 36 PS und 110 km/h Spitze – eine Italien-exklusivität. Sammler in Deutschland suchen oft gezielt nach der besonders seltenen Torpedoversion und den Kastenwagen-Aufbauten, da sie durch ihre geringe Stückzahl und praktische Besonderheiten hervorstechen.
Schwachstellen und typische Probleme
Konstruktionsbedingt sind Balilla-Modelle der frühen Baujahre wartungsintensiv. Besonders rostanfällig sind Schweller, Kotflügel und der Bereich rund um die Türscharniere sowie die Unterseite des Kastenaufbaus. Die elektrische Anlage entspricht dem Stand der 1930er Jahre und erfordert regelmäßig genaue Kontrolle. Ersatzteile findet man weiterhin, jedoch sollten Käufer auf die Originalität der verbauten Komponenten achten.
Motorisierung, Fahrverhalten und Handling
Mit seinem robusten Reihenvierzylinder und den bis zu 95 km/h Endgeschwindigkeit eignet sich der Balilla für gemütliches Reisen genauso wie für den historischen Alltagseinsatz. Das Fahrwerk ist komfortabel auf deutsche Straßen der 1930er Jahre ausgelegt. Das späte Vierganggetriebe erleichtert das Überwinden längerer Distanzen. Die Torpedoversion ist leichter und wirkt im Handling etwas agiler als die Stahllimousine. Je nach Karosserieaufbau variieren das Fahrgefühl und die Lastverteilung. Besonders gefragt ist unter Kennern die Torpedoversion sowie Modelle mit zeittypischen Sonderausstattungen, wie dem Vierganggetriebe ab 1934 oder der Kastenaufbau für kleine Transporte.
Design, Interieur und Exterieur
Der Balilla besticht durch sachliche Karosserielinien und klar gegliederte Flächen. Zeittypisch sind die ins Blech integrierten Kotflügel, die leichte Keilform und das steil stehende Kühlergrill-Design. Im Inneren dominieren zweckmäßige Materialien, meist ein robustes Kunstleder und lackiertes Blech. Bei Limousine und Torpedo setzt das serienmäßige Sitzbank-Konzept Akzente; Stoffsitze oder Lederausstattungen wurden selten nachgerüstet. Originale Kofferraumträger, seitliche Ersatzräder oder zusätzliche Instrumentierungen finden sich gelegentlich als periodengerechte Sonderausstattung.
Weitere Besonderheiten
Der NSU-Fiat Balilla stand mit seinen vielen Karosserievarianten für ein neues Maß an individueller Mobilität in Deutschland. Zeitgenössische Kastenwagen-Balillas wurden häufig bei Handwerkern, Kurierdiensten und städtischen Betrieben eingesetzt. Durch die Lizenzfertigung mit NSU-Fiat Beschriftung ist der originale Herkunftsnachweis ein zusätzliches Sammlermerkmal.
Zusammenfassung
Der NSU-Fiat Balilla repräsentiert als Lizenznachbau des Fiat 508 ein Bindeglied zwischen italienischer Technik und deutscher Verarbeitung. Mit unterschiedlichen Karosserievarianten, einfacher Technik und guter Ersatzteillage empfiehlt er sich als historisch relevantes Fahrzeug – ob als Limousine, Torpedoversion oder Kastenwagen. Originaltreu restaurierte Balilla-Modelle begeistern Enthusiasten, die Wert auf alltagstaugliche Klassiker der 1930er Jahre legen.