Land Rover 88 Serie II kaufen

Land Rover 88 Serie II

Nachdem die Rover Company mit der Land Rover Serie I erfolgreich den Grundstein gelegt hatte, erfolgte mit der 1958-1966 gebauten Land Rover Serie II ein weiterer Ausbau der Reihe geländegängiger Jeeps.

Große Auswahl – Verbreiterung der Modellpalette mit der Land Rover Serie II

Nachdem die Land Rover Serie I zunächst erfolgreich das wirtschaftliche Überleben der britischen Rover Company gesichert hatte, begann man bei Land Rover, mit der 1958 eingeführten Serie II, die Modellpalette deutlich auszubauen, um am Markt der Nutzfahrzeuge konkurrenzfähig zu bleiben. Dies begann damit, dass der Entwicklungsprozess des neuen Land Rovers erstmals von einem Designteam begleitet wurde. Unter der Leitung von Chefdesigner David Bache bekam die Serie II erstmals das typische Land Rover-Gesicht und zudem die ebenfalls typische, abgerundete Niere, um die doch deutliche Spurbreite des Modells optisch etwas zu kaschieren. Das gewölbte Dach und die gebogenen Scheiben waren dagegen Zugeständnisse an das Design der später entwickelten Lastwagenvariante. Zudem wurde auf Basis der Straßenvariante mit 109“ Achsabstand ein 12-Sitzer entwickelt, der aufgrund seiner hohen Personenzahl in Großbritannien als Bus registriert werden konnte und so durch Steuererleichterungen sogar die günstigste Straßenvariante darstellte, noch vor dem kleineren 88“ 7-Sitzer. Mit der 1966 vorgestellten Serie IIA erlangte Land Rover erstmals durch hohe mediale Präsenz der Fahrzeuge in Filmen und Dokumentationen der 60er-Jahre einen hohen Bekanntheitsgrad. Februar 1968 lief bei Land Rover der 600.000ste Wagen vom Band. Im Jahre 1969 erreichte die Firma einen jährlichen Rekordabsatz von 60.000 Fahrzeugen. Mit der Serie IIA FC stellte Land Rover zudem erstmals ein LKW-ähnliches Fahrzeug mit lediglich zwei Sitzen über der Vorderachse und einer großen Ladefläche vor.

Evolution statt Revolution unter der Motorhaube des Land Rover Serie II

Mit Einführung der Serie II hatte der 2.0 L Ottomotor aus der Anfangszeit ausgedient. Die Briten setzten auf ihren neu entwickelten 2.25 L Ottomotor mit einer Leistung von 54 kW (73 PS). Diese Motorisierung blieb auch über das Produktionsende der Serie II hinaus bis 1980 die Standartmotorisierung bei Land Rover. Daneben wurde mit der Serie IIA zudem ein 2.25 L Dieselmotor eingeführt und ein synchronisiertes 4-Gang-Getriebe angeboten. Zudem gibt es seit 1967 ein 2.6 L Ottomotor Topmodell mit 62 kW (84 PS), das jedoch unter hoher Belastung recht fehleranfällig war. Nachfolger wurde, nach Produktionsende der Serie II 1966, die Land Rover Serie III.