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Bandini 750 Oldtimer kaufen

Der Bandini 750 steht für handgefertigte italienische Renntechnik der 1950er Jahre. Sein Leichtbau und die Motorsport-Gene machen ihn innerhalb der italienischen Kleinserienwagen zu einem eigenständigen Charakter – ideal für Kenner klassischer Sportwagen.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/47 von Bandini 750 Sport Siluro (1957)

1957 | Bandini 750 Sport Siluro

Mille Miglia Participant | One of only 9 saponetta's built | Only Bandini known with a 1000CC Engine

Preis auf Anfragevor 7 Monaten
🇧🇪
Händler

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Bandini 750 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Bandini 750

Die Marke Bandini wurde 1946 in Forlì von Ilario Bandini gegründet. In der Nachkriegszeit spezialisierte sich Bandini auf minimale, besonders leichte Sportwagen für den Rennsport. Der Bandini 750 entstand in den frühen 1950er Jahren in einer Zeit, als die italienische Rennszene von kleinen, wendigen Fahrzeugen dominiert wurde. Bandini setzte auf eigenen Leichtbaurahmen und kompakte Vierzylindermotoren, was in kleinen Serien mit viel Handarbeit umgesetzt wurde. Diese Modelle waren bevorzugt im italienischen Sportwagen- und Rennsport engagiert und setzten dort mit innovativem Fahrwerksdesign und geringem Gewicht Zeichen.

Modellgeschichte des Bandini 750

Die 750er Serie von Bandini verstand sich als Weiterentwicklung der ersten leichten Sportmodelle der Marke. Sie wurde ab ungefähr 1953 gefertigt und zeichnete sich durch die typischen, extrem leichten Gitterrohrrahmen und Aluminiumkarosserien aus. Häufig wurden modifizierte 750ccm-Fiat-Motoren eingesetzt, die auf der Rennstrecke und bei Bergrennen in verschiedenen Karosserievarianten auftraten, etwa als Barchetta oder Coupé. Einen direkten Nachfolger im klassischen Sinne gibt es nicht, da die Serienfertigung bei Bandini stets sehr limitiert blieb und jedes Fahrzeug ein individuelles Einzelstück darstellt.

Besonderheiten des Bandini 750

Der Bandini 750 vereint Rennerfahrung, Leichtbauweise und handwerkliche Perfektion. Die Kombination aus dem filigranen Rohrrahmen und der Aluminiumblech-Karosserie ist ein beeindruckendes Beispiel für italienische Ingenieurskunst. Die geringe Stückzahl resultiert in einer außergewöhnlichen Exklusivität am Markt.

Technische Daten des Bandini 750

Sondermodelle und Sammlerstücke

Viele Bandini 750 wurden als Einzelstücke aufgebaut – Barchetta-Versionen, Coupés, Spider und Spezialaufbauten nach Kundenwunsch. Besonders begehrt sind die Rennversionen für Bergrennen und die sogenannten "Sport Internationale" mit besonders aufwendigen Detaillösungen.

Schwachstellen und typische Probleme

Zu den bekannten Schwachstellen zählen die Korrosionsanfälligkeit der Aluminiumkarosserie – insbesondere bei schlechter Lagerung –, sowie Verschleiß am Fahrwerk und an den handgefertigten Motorkomponenten. Da viele Teile Unikate oder Kleinserienprodukte sind, ist die Ersatzteilversorgung aufwändig und oft mit Nachfertigungen verbunden. Die Fahrzeuge sind sehr leicht und filigran gebaut, was einen sorgfältigen Erhaltungsaufwand durch Fachleute notwendig macht.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der Bandini 750 überzeugt durch sein niedriges Fahrzeuggewicht und die direkte, sportliche Rückmeldung an den Fahrer. Das Grundkonzept stammt aus dem Rennsport: Der Vierzylinder ist drehfreudig, das Fahrwerk agil. In Kurven zeigt sich der Bandini extrem leichtfüßig, das Ansprechverhalten der Lenkung ist präzise. Die geringe Masse sorgt für dynamische Fahrwerte, gerade im Vergleich zu anderen 750-ccm-Rennsport-Kleinwagen jener Epoche. Zu den bekanntesten Ausführungen zählen die "Barchetta Sport" und "750 Siluro", beides Modelle mit maximalem Fokus auf niedriges Gewicht und Motorsporttechnik, ausgestattet mit getunten 750ccm-Motoren und handgefertigten Details.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Das Design des Bandini 750 ist stark vom Motorsport geprägt: Minimalismus dominiert, Komfortelemente fehlen meist völlig. Die klaren Linien der Aluminiumkarosserie, bündig einsetzbare Windschutzscheiben und offene Cockpits zählen zu den typischen Merkmalen. Innen kommen häufig Ledersitzschalen, ein puristisches Armaturenbrett und handgefertigte Instrumente zum Einsatz. Auch Farben und Ausstattung variieren stark, da im Einzelaufbau gearbeitet wurde. Typische Farben waren italienisches Racingrot oder Silber, teils mit handgezogenen Zierstreifen oder Startnummern. Sonderzubehör wie Zusatzscheinwerfer, Überrollbügel oder feingliedrige Drahtspeichenräder wurden oft nachträglich integriert.

Sonstiges

Aufgrund der geringen Stückzahlen existieren heute nur noch wenige Exemplare des Bandini 750. Viele Fahrzeuge sind dokumentierte Einzelstücke mit reicher Motorsport-Historie. Bandini-750-Modelle werden regelmäßig auf Veranstaltungen wie der Mille Miglia eingeladen und sind im historischen Motorsport gefragt.

Zusammenfassung

Der Bandini 750 verkörpert italienischen Leichtbau und handfeste Motorsporttechnologie der 1950er Jahre in Reinform. Mit seinem eigenständigen Charakter, hoher Exklusivität und den authentischen Rennsport-Wurzeln spricht er Kenner und Sammler gleichermaßen an.