Amilcar Pégase Oldtimer kaufen
Der Amilcar Pégase, gebaut in den 1930er-Jahren von Amilcar, verbindet französischen Mittelklasse-Charme mit technischer Finesse. Mit Vierzylindermotoren von bis zu 2,5 Litern Hubraum und einer zuletzt eigenentwickelten Motorvariante steht das Modell für eine Phase spannender Ingenieurskunst vor dem Zweiten Weltkrieg.
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1935 | Amilcar Pégase
Beautifull Saloon
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Fahrzeug inserierenAmilcar Pégase Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Amilcar Pégase
Der Amilcar Pégase wurde zwischen 1934 und 1937 von der französischen Marke Amilcar gefertigt, die sich nach ihren erfolgreichen Sportwagen der 1920er-Jahre einem neuen Marktsegment zuwandte. In einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen setzte der Pégase neue Akzente im Mittelklassesegment. Die Herstellung fiel in eine Herausforderung für Amilcar, da das Unternehmen versuchte, mit einer größeren Modellpalette sowie leistungsfähigen Motoren eine neue Klientel zu gewinnen und sich gegen etablierte Wettbewerber zu behaupten.
Modellgeschichte des Amilcar Pégase
Der Pégase folgte auf die kleineren Vierzylindermodelle der Marke und markiert den letzten Versuch, sich mit technisch aufwendigen Limousinen und Coupés dauerhaft im Markt zu etablieren. Als Nachfolger gab es keinen direkten, da Amilcar 1939 die Produktion einstellte. Der Pégase stand als Beispiel für die ambitionierte Entwicklungspolitik von Amilcar und deren Versuch, nach den Erfolgen im Sportsegment das Mittelklassesegment zu bedienen.
Besonderheiten des Amilcar Pégase
Der Pégase fällt durch seine Motorkonfigurationen auf: Von einem 2150-ccm-Vierzylinder im Steuerband 12CV bis hin zum hauseigenen, stärkeren 2490-ccm-Motor mit 14CV bot das Modell ungewöhnlich viel Auswahl für die damalige Zeit. Die Motoren waren für die Mittelklasse ungewöhnlich leistungsfähig, und das Fahrzeug war zwischen Limousine und eleganten Coupés erhältlich. Eine vielseitige technische Konzeption und klassische französische Linien prägen das Modell.
Technische Daten Amilcar Pégase
Sondermodelle und Sammlervarianten
Speziell die Modelle mit dem seltenen 2490-ccm-Motor gelten als besonders begehrt unter Sammlern, da hiervon nur wenige Einheiten gefertigt wurden. Auch Sonderausführungen als Coupé oder Cabriolet werden heute von Kennern als begehrte Varianten gesucht.
Schwachstellen und typische Probleme
Konkrete Schwachstellen des Amilcar Pégase sind aus den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Bei Vorkriegsmodellen empfiehlt sich eine genaue Prüfung der Fahrzeugelektrik, des Fahrwerks sowie der originalen Motorkomponenten. Die Ersatzteillage gilt aufgrund der geringen Stückzahlen als anspruchsvoll, insbesondere bei Teilen des 2490-ccm-Motors.
Motorisierung, Fahrleistungen und Handling
Die Pégase-Modelle sind für ihre kräftigen und drehmomentstarken Vierzylindermotoren bekannt, die einen laufruhigen und leistungsfähigen Antrieb liefern. Besonders die größere 2490-ccm-Variante hebt sich mit zusätzlicher Kraft spürbar von Standardfahrzeugen der Epoche ab. Die Fahrzeuge bieten ein ausgewogenes Fahrverhalten – ideal für entspannte Landstraßenfahrten wie auch gemäßigte Stadtfahrten. Interessant sind die Limousinen-Ausführungen der späten Baujahre sowie die seltenen Coupé- und Cabriolet-Varianten mit dem 2490-ccm-Motor, da diese das Maximum der Modellreihe in punkto Motorleistung, Stil und technischer Entwicklung abbilden.
Interieur, Komfort und Design
Der Amilcar Pégase hebt sich durch seine französische Karosseriegestaltung mit typischer Linienführung der 1930er-Jahre ab: Lange Motorhauben, geschwungene Kotflügel und elegant ausgeführte Fahrgasträume kennzeichnen das Modell. Das Interieur war hochwertig und in verschiedenen Ausstattungsvarianten lieferbar, die – je nach Modell – luxuriöses Leder, Chromdetails und sorgfältig gearbeitete Armaturenbretter einschlossen. Sonderausstattungen wie individuelle Farbkombinationen und spezielle Verdeckvarianten bei Cabriolets warteten auf anspruchsvolle Käufer.
Weiteres Wissenswertes zum Amilcar Pégase
Der Name 'Pégase' verweist auf das mythologische geflügelte Pferd Pegasus und sollte für Fortschritt und Dynamik stehen. Heute sind Fahrzeuge dieses Typs begehrte Exponate auf französischen und internationalen Oldtimerveranstaltungen.
Zusammenfassung
Der Amilcar Pégase steht für eine ambitionierte Phase der französischen Automobilgeschichte: ungewöhnlich leistungsfähige Vierzylindermotoren, seltene Karosserievarianten und französische Ingenieurskunst machen ihn zum Geheimtipp für spezialisierte Sammler, die gerade bei geringer Verbreitung große Originalität schätzen.