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Alpine A442 Oldtimer kaufen

Der Alpine A442 ist ein rarer Vertreter der Sportwagen-Prototypen und markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Langstreckenrennsports. Er wurde gezielt für den Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans entwickelt und verhalf Alpine und Renault zum großen Gesamtsieg.

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Bild 1/50 von Alpine A442 (1976)

1976 | Alpine A442

1976 Renault-Alpine A442

Preis auf Anfragevor 4 Jahren
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Alpine A442 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Alpine A442

Der Alpine A442 entstand in den 1970er Jahren als ambitioniertes Projekt von Alpine, mit umfassender Unterstützung durch Renault. Ziel war die Teilnahme an den härtesten Sportwagenrennen, insbesondere den 24 Stunden von Le Mans. Ab 1975 war der A442 bei zahlreichen Rennen im Einsatz. Die Krönung erfolgte 1978, als Didier Pironi und Jean-Pierre Jaussaud mit dem A442B den prestigeträchtigen Gesamtsieg in Le Mans errangen. Das Fahrzeug stand für französische Ingenieurskunst und das Bestreben, Peugeot und Porsche im Motorsport herauszufordern. Nach diesem Triumph zog sich Renault aus dem Sportwagen-Rennsport zurück und fokussierte sich fortan auf die Formel 1.

Modellgeschichte des Alpine A442

Der Alpine A442 löste keine direkte Vorgängerbaureihe ab, da er von Grund auf für den Prototypen-Rennsport entwickelt wurde. Nach Modifikationen in den Jahren 1976 und 1977 erschien als Weiterentwicklung 1978 auch der A443 mit größerem Motor. Nach dem großen Erfolg von 1978 beendete Alpine die Entwicklung der Prototypen und konzentrierte sich auf neue Projekte im Motorsport, insbesondere mit Renault in der Formel 1. Die A442-Serie steht sinnbildlich für Alpines Engagement in der Spitzenklasse des Motorsports.

Besonderheiten und Highlights des Alpine A442

Der Alpine A442 setzte in seiner Epoche neue Maßstäbe bei Aerodynamik und Leichtbau. Auffällig ist die enge Anbindung an Renault, insbesondere, was Antriebstechnik und Rennunterstützung angeht. Die wassergekühlten V6-Turbomotoren gehörten zu den fortschrittlichsten Aggregaten ihrer Zeit. Im Jahr 1978 holte ein A442B mit innovativer Cockpitverglasung („Bubble Top“) den ersten Le-Mans-Gesamtsieg für ein französisches Team nach 1950. Die geringe Stückzahl und die Rennhistorie machen jedes erhaltene Exemplar zu einer überzeugenden Rarität.

Technische Daten des Alpine A442

Sondermodelle und exklusive Ausführungen

Die auffälligste Ausführung entstand mit dem Alpine A442B – dort wurde erstmals eine Cockpitkuppel in Form eines sogenannten Bubble Tops verbaut, die den Luftwiderstand senkte und die Höchstgeschwindigkeit verbesserte. Ebenso zählt der 1978 eingesetzte A443, der mit größerem 2,1-Liter-Turbomotor und modifizierter Aerodynamik startete, zu den seltenen Weiterentwicklungen.

Schwachstellen und Wartung

Konkrete Schwachstellen des Alpine A442 sind kaum dokumentiert, was vor allem an der extrem limitierten Verbreitung im Privatbesitz liegt. Die Instandhaltung solcher Le-Mans-Prototypen erfordert hochspezialisiertes Know-how, besonders bei der Versorgung mit spezifischen Rennteilen, wie Turboladern, Antriebsstrang und Aluminiumstruktur. Sorgfältige Kontrolle von Ladeluftsystem und Fahrwerk ist im Rahmen jeder Wartung unumgänglich.

Motor, Fahrverhalten und Performance

Der Alpine A442 wurde für maximale Performance im Langstreckensport konzipiert. Der turbobeatmete V6 liefert eine beachtliche Leistungsentfaltung über das gesamte Drehzahlband und verhalf dem Wagen zu Spitzengeschwindigkeiten auf der Mulsanne-Gerade von über 350 km/h. Die Leichtbauweise sorgt für ein agiles Handling, das jedoch in erster Linie auf den Rennbetrieb ausgelegt ist – Alltagstauglichkeit spielte keine Rolle. Die Kombination aus Turbo-Power, niedrigem Luftwiderstand und stabiler Straßenlage zeichnen das Fahrverhalten aus. • Alpine A442B: Le-Mans-Sieger 1978, Bubble Top, ~490 PS, ca. 760 kg • Alpine A443: 2,1-Liter-Turbo, größere Karosserie, modifizierte Aerodynamik

Design: Interieur, Komfort, Exterieur

Die Karosserie des Alpine A442 orientiert sich kompromisslos an den Anforderungen des Langstreckenrennsports. Designerisch prägend sind die flache Front, das aerodynamisch gestaltete Heck sowie der charakteristische Bubble Top. Der Verzicht auf Komfort-Features und die Fokussierung auf Funktionalität prägen das Cockpit. Besonders auffällig sind Speziallackierungen in Gelb-Schwarz, typisch für die Renault-Partnerschaft dieser Ära. Zusätzliche Ausstattung wie Funksysteme, Datenlogger und spezielle Le-Mans-Scheinwerfer runden das Gesamtbild ab.

Weitere Besonderheiten

Renaults Engagement bei der Entwicklung des Alpine A442 markierte einen Wendepunkt im französischen Motorsport. Die Verbindung zwischen Werksunterstützung und konsequenter Renntechnik war in dieser Form damals einzigartig und beeinflusste spätere Alpine- (und Renault-) Projekte maßgeblich.

Zusammenfassung

Der Alpine A442 steht wie kaum ein anderes Modell für französische Ingenieurskunst im Rennsport der 1970er Jahre. Als Le-Mans-Gewinner, mit annähernd 500 PS und unverwechselbarem Turbomotor, hat dieses Fahrzeug seinen festen Platz in der Motorsport-Geschichte. Die Bedeutung des A442 für Alpine spiegelt sich auch heute noch im exklusiven Status auf dem Markt wider.