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AEC Routemaster Oldtimer kaufen

Der AEC Routemaster prägt das Bild des Londoner Straßenverkehrs seit Jahrzehnten. Von 1956 bis 1968 gebaut, ist dieser Doppeldeckerbus das London-Original, das sowohl als Linien- als auch als Regionalbus eingesetzt wurde. Mit seinem klassischen Frontmotor, der offenen Plattform und zahlreichen Varianten steht der Routemaster für authentische Technik und britische Ingenieurskunst.

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"AEC Routemaster" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/27 von AEC Routemaster (1967)

1967 | AEC Routemaster

AEC Routemaster Bus

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
🇬🇧
Händler

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AEC Routemaster Oldtimer: Preise & Marktwerte

Anzahl Inserate
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Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Geschichte des AEC Routemaster

Der AEC Routemaster stellte bei seiner Einführung eine Weiterentwicklung der traditionellen Londoner Omnibusse dar. Entwickelt wurde der Bus in den frühen 1950ern von London Transport, gebaut von der Associated Equipment Company (AEC) sowie Park Royal Vehicles. Der erste Prototyp erschien 1954, die Serienproduktion lief zwischen 1956 und 1968. Der Routemaster ersetzte ältere Doppeldecker-Typen und setzte neue Maßstäbe in Ergonomie, Technik und Wartungsfreundlichkeit – Attribute, die dem Verkehrsmittel über die Jahrzehnte hinweg hohe Beliebtheit bei Fahrgästen und Betreibern einbrachten.

Modellgeschichte

Die Entwicklung des Routemaster erfolgte als Modernisierung der Londoner Omnibusflotte. Der direkte Vorgänger war der RT-Type. Die Routemaster-Serie wurde fortlaufend weiterentwickelt und erhielt Varianten mit unterschiedlichen Plattform- und Türlösungen. Nachfolger als Standard-Londonbus war schließlich der Leyland Titan, dennoch blieben viele Routemaster dank ihrer robusten Technik und ihrer Ersetzbarkeit im Einsatz. Besonders die charakteristische offene Heckplattform erlangte Kultstatus.

Besonderheiten des AEC Routemaster

Der AEC Routemaster zeichnet sich durch seine modulare Bauweise, die offene Einstiegplattform und den vorn platzierten Motor aus. Technologisch hervorzuheben ist die damals fortschrittliche Leichtbauweise mit Aluminium-Chassis und Karosserieteilen, was Gewicht und Betriebskosten reduzierte. Fahrgastkomfort wurde durch großflächige Fenster und bewährte Innenraumgestaltung gewährleistet.

Technische Daten

Sondermodelle

Neben der Standardausführung für London wurden Varianten mit geschlossener Plattform, hinterer oder vorderer Einstiegstür und sogar eine Coach-Version mit komplett geschlossenen Türen gebaut. Ein einmaliges Exemplar hatte den Motor quer im Heck verbaut und Frontantrieb – ein Experiment im Stadtbusbau.

Schwachstellen und bekannte Mängel

Wartungsfreundlichkeit war ein Entwicklungsziel des Fahrzeugs; dennoch können Alterserscheinungen auftreten: Korrosion am Chassis und an den tragenden Aluminium-Elementen sollte besonders beachtet werden. Die komplexe, aber belastbare Technik erfordert regelmäßige Pflege – insbesondere bei Lenkung, Bremsen und Antrieb. Ersatzteile sind speziell für ausländische Betreiber manchmal eine Herausforderung.

Motorisierung, Fahrverhalten und Handling

Die meisten Routemaster wurden mit robusten AEC- oder Leyland-Dieselmotoren (6-Zylinder) gebaut. Trotz ihrer Größe lassen sie sich dank halbautomatischem Getriebe und exakter Lenkung präzise bewegen. Die Spezialität des Routemaster ist sein agiler Rundkurs im städtischen Nahverkehr. Die offene Plattform verändert das Ein- und Aussteigen maßgeblich; im Vergleich zu modernen Bussen ist das Fahrerlebnis wesentlich mechanischer und unmittelbarer. - Routemaster RM: Standardmodell mit vorderem Motor, halboffener Plattform und typischer London-Bestuhlung.

  • Routemaster RML: Verlängerte Version mit mehr Sitzplätzen.
  • Routemaster RMC: Überlandbus-Variante mit geschlossenen Türen.

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Der Routemaster wurde funktional und wartungsfreundlich gestaltet – große Panoramafenster, die charakteristische rote Lackierung und die offene Heckplattform prägten das Bild des Londoner Nahverkehrs. Im Innenraum sorgt Linoleumbelag mit klassischen Sitzbänken und Haltegriffen für das typische Routemaster-Flair. Sonderfarben wie das klassische „Double Decker Red“ oder seltene Werbeanstriche unterstreichen den Zeitgeist. Designer waren vorrangig das Werksdesign von London Transport, später Sonderlackierungen und individuelle Umbauten für Privatbesitzer.

Weiteres Wissenswertes

Heute findet man Routemaster außerhalb Londons als Sightseeing-Busse, Eventmobile oder als privat restaurierte Fahrzeuge. Dank ihrer markanten Erscheinung genießen sie einen hohen Wiedererkennungswert und werden vermehrt zu Sammlerobjekten – gerade in Deutschland sind Routemaster populäre Exoten auf Oldtimertreffen.

Zusammenfassung

Der AEC Routemaster ist als Inbegriff des Londoner Doppeldeckerbusses fest im Straßenbild verankert. Seine bauzeittypische Technik, die charakteristische Plattform und die Vielseitigkeit im Einsatz machen ihn bei Oldtimerfreunden einzigartig. Wer britische Technikgeschichte erleben möchte, stellt mit einem Routemaster ein funktionsfähiges Stück Stadtgeschichte in die eigene Sammlung.