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Autobianchi Bianchina Oldtimer kaufen

Der Autobianchi Bianchina bringt italienische Designkunst und technische Finesse der späten 1950er und 1960er Jahre auf die Straße. Ursprünglich als Premium-Variante des Fiat 500 entwickelt, überzeugt der Bianchina bis heute mit außergewöhnlichen Karosserieformen, feiner Verarbeitung und markanten Farbkombinationen.

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Auktion7 Tage, 23:58:19
Bild 1/50 von Autobianchi Bianchina (1967)
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1967 | Autobianchi Bianchina

Autobianchi Bianchina Berlina 1967

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1968 | Autobianchi Bianchina Panorama

AUTO ECCEZIONALE ORIGINALE CONSERVATA.

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1961 | Autobianchi Bianchina Trasformabile

Autobianchi Bianchina Trasformabile – 1961

€ 28.000
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1969 | Autobianchi Bianchina Panorama

Autobianchi Bianchina Panoramica – 1969

€ 8.500
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1967 | Autobianchi Bianchina

AUTOBIANCHI Bianchina Berlina / ASI / Targata TO / Originale

€ 7.900
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1967 | Autobianchi Bianchina Panorama

120B Autobianchi Bianchina Panoramica

€ 11.000
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1968 | Autobianchi Bianchina

AUTOBIANCHI Bianchina BERLINA 110 FB

€ 17.000
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1966 | Autobianchi Bianchina Cabriolet

AUTOBIANCHI Bianchina PRENOTATA

€ 19.900
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1966 | Autobianchi Bianchina Panorama

AUTOBIANCHI Bianchina PANORAMICA

€ 6.300
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"Autobianchi Bianchina" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Autobianchi Bianchina" machen.

Abgelaufenes Inserat
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1969 | Autobianchi Bianchina Cabriolet

Autobianchi Bianchina Cabriolet | 1969 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 10500 EUR

Preis auf Anfrageletzten Monat
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Bild 1/41 von Autobianchi Bianchina Panorama (1967)

1967 | Autobianchi Bianchina Panorama

€ 5.800vor 2 Monaten
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Autobianchi Bianchina Oldtimer: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Autobianchi Bianchina Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

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Autobianchi Bianchina: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis von Verkaufs- und Inseratsdaten auf dem Classic Trader Marktplatz zeigt sich für den Autobianchi Bianchina (vor allem Baujahre Ende 1950er bis frühe 1970er, häufig als Panoramica, Cabriolet/Trasformabile oder Giardiniera) in Europa insgesamt ein stabiler bis leicht fester Markt. Der betrachtete Zeitraum reicht von 2021 bis Januar 2026; die meisten Datensignale häufen sich in Italien und den Niederlanden, mit einzelnen Angeboten aus Deutschland, Belgien, Frankreich und der Schweiz. Realistische Marktwerte liegen aktuell überwiegend im Bereich von ca. 6.000 bis 13.000 € für solide Bianchina/Panoramica-Exemplare, während Cabriolet/Trasformabile-Varianten – je nach Zustand, Originalität und Restaurationsniveau – häufig zwischen etwa 18.000 und 28.000 € gehandelt werden. Vereinzelte sehr niedrige oder sehr hohe Einzelpreise (z. B. Projektfahrzeuge oder Top-Restaurierungen) sollten nicht als Maßstab dienen. Für Käufer bedeutet das: Gute, dokumentierte Fahrzeuge sind gesucht und preislich relativ stabil; die Wertschätzung wird vor allem durch Seltenheit, charmantes Design und den steigenden Fokus auf kompakte italienische Klassiker getragen.

Einleitung und Geschichte des Autobianchi Bianchina

Die Geschichte des Autobianchi Bianchina beginnt 1957 im norditalienischen Desio, wo das Fahrzeug als Kooperation von Fiat, Pirelli und Bianchi entstand. Ziel war, ein technisch zuverlässiges, aber stilistisch eigenständiges Stadtauto zu schaffen. Mit seiner eleganten Karosserie vom Fiat-Designer Luigi Rapi wurde der Bianchina rasch zum eleganten Stadtbild prägender Alltagsbegleiter. Im Unterschied zum Basisfahrzeug Fiat 500 wurde Wert auf eine feinere Verarbeitung, zusätzliche Ausstattungsdetails sowie ein anspruchsvolleres Publikum gelegt. Namhafte Designmerkmale waren von Anfang an die markanten Linien, die optionale Zweifarbenlackierung und zahlreiche Chromapplikationen, die dem Kleinstwagen einen noblen Auftritt verschafften. In zwölf Jahren Produktionszeit entstanden etwa 320.000 Exemplare, bevor 1969 die Baureihe durch den Autobianchi A112 abgelöst wurde.

Modellgeschichte und Varianten

Der Bianchina startete 1957 als zweisitziges Coupé mit Faltdach (Trasformabile) und wurde kontinuierlich weiterentwickelt. 1960 folgte das Cabriolet, die Kombivariante Panoramica und der kompakte Lieferwagen Furgoncino. 1962 ersetzte die viersitzige Berlina den Trasformabile, einer der letzten Zweitürer mit sogenannten Selbstmördertüren. Die Baureihe wurde mehrfach technisch verfeinert, etwa mit dem 499-cm³-Motor mit bis zu 21 PS. Ab 1970 lief der Kombi als Giardiniera weiter. Die unterschiedlichen Karosserievarianten – vom Cabrio 'Eden Roc', dem Kombi Panoramica bis zum Kastenwagen – waren sowohl technisch als auch optisch individuell gestaltet. In Frankreich und den USA wurden einige Modelle unter verschiedenen Namen vermarktet.

Besonderheiten und Highlights des Bianchina

Die große Stärke des Bianchina liegt in seiner Modellvielfalt: Coupé, Cabriolet, Kombi, Limousine und Lieferwagen decken unterschiedlichste Bedürfnisse ab. Typisch sind das feine Interieur (häufig Kunstleder), ausdrucksstarke Zwei-Farb-Lackierungen und Chromzierrat. Modelle wie das Cabriolet und die Trasformabile-Variante sind im Originalzustand besonders gesucht, vor allem wegen ihrer geringen Stückzahlen und dem charakteristischen Design. Der Bianchina ist regelmäßig auf Oldtimertreffen anzutreffen und findet Eingang ins italienische Oldtimerregister A.S.I. Auch in Film und Kultur, wie als „Dienstwagen“ von Inspector Clouseau im „Rosarote Panther“, hat das Modell Eindruck hinterlassen.

Technische Daten

Sondermodelle und limitierte Varianten

Neben der Standardserie sind insbesondere der Trasformabile Special (21 PS) sowie die Panoramica-Panoramica F (mit über 85.000 Einheiten das meistgebaute Modell) und Cabriolets begehrt. In Frankreich wurden die Cabriolets als „Eden Roc“ vermarktet, einige Berlina-Versionen trugen den Beinamen „Lutèce“. Die seltenen US-Modelle weisen Fiat-Embleme auf. Der Bianchina Giardiniera, produziert von 1970–1977, setzte die Baureihe als Kombi für einige Jahre fort.

Schwachstellen und Hinweise für Käufer

Ersatzteile für Motor und Technik sind in Italien und international zunehmend gut verfügbar, während einige Karosserie- und Zierteile rar sind. Wagen mit vollständiger Originalausstattung sind auf dem Markt geschätzt. Typische Schwachstellen liegen bei Rost – insbesondere an Schweller, Radläufen und Fahrzeugboden – sowie bei den mechanischen Komponenten von Cabriolets und den spezifischen Trasformabile-Scharnieren. Die einfache Schalttechnik und Zweizylindermotoren sind robust, verlangen aber nach regelmäßiger Wartung sowie sauberen Vergaser- und Zündeinstellungen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Dichtungen und Chromteile, die bei mangelnder Pflege schnell altern.

Motor, Getriebe und Fahrverhalten

Der Bianchina bietet angesichts seines geringen Gewichts lebendiges Handling. Die verschiedenen Motorisierungen – vom 15-PS-Basismotor über 18 PS bis zu 21 PS in den Special-Ausführungen – sorgen für flottes Stadtfahren und ausreichend Leistung für Landstraßenfahrten. Die direkte Lenkung, kurze Schaltwege und das leichtfüßige Fahrwerk prägen das Fahrgefühl. Bekannt ist das Cabriolet durch den Einsatz eines Weber-Vergasers für noch spontaneres Ansprechverhalten. Die Varianten mit stärkerem Antrieb – insbesondere die Special-Modelle oder mit 499 cm³ – sind gefragt, da sie längere Strecken etwas entspannter meistern. Besonders hervorheben lassen sich die Panoramica (Kombi), die mit 85.000 Einheiten Produktionsrekord hält, sowie Cabriolet und Trasformabile, die sich durch eigenständiges Design und seltenere Stückzahlen auszeichnen.

Karosserie, Innenraum und Designbesonderheiten

Designer Luigi Rapi prägte das optische Erscheinungsbild mit klaren Linien, markanten Heckflossen und expressiven Farben. Das Interieur setzt auf detailgetreue Verarbeitung, Kunstleder und teilweise pastellfarbene Oberflächen. Die Typenvielfalt reicht vom luftigen Cabriolet bis zum praktischen Kombi. Farbkombinationen wie Hellblau/Weiß sind typisch italienisch. Chromapplikationen, geschwungene Armaturenbretter und filigrane Türgriffe zählen zu den wichtigsten Stilelementen. Sonderausstattungen umfassten im Original oft Faltdach, zweifarbige Lackierungen, Radios, weiße Wandreifen oder zeitgenössisches Zubehör wie Picknickkörbe und spezielle Kunstleder-Fahrgastsitze. Zubehör und originalgetreue Nachrüstungen sind gefragt und unterstreichen die Exklusivität.

Weitere Besonderheiten

Einige Fahrzeuge tragen noch immer originale italienische Fahrzeugpapiere und lassen sich mit historischen Kennzeichen zulassen. Die Bianchina ist in verschiedenen nationalen und internationalen Oldtimerregistern anerkannt. Einen hohen Bekanntheitsgrad genießt der Bianchina auch als „Dienstwagen“ in Film- und Fernsehkultur.

Zusammenfassung

Mit dem Autobianchi Bianchina treffen Design, italienische Lebensfreude und alltagsfreundliche Technik aufeinander. Vielseitige Modellvarianten, ein breites Farbspektrum sowie liebevoll gestaltete Details machen den Bianchina zu einem Fahrzeug, das heute besonders auf Oldtimertreffen und Sammlerbörsen Beachtung findet. Die solide Fiat-Basis, das individuelle Erscheinungsbild und die Wertschätzung durch Oldtimer-Enthusiasten ergeben ein stimmiges Gesamtbild für Einsteiger und Kenner klassischer italienischer Kleinstwagen.