1966 | Alvis TE 21 Graber
Alvis TE 21 Graber (1966). Schätzpreis CHF 40'000 bis CHF 65'000
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Eine seltene Ikone mit britischer Eleganz - der Alvis TE 21 von 1966
Ein Alvis ist heute eine höchst seltene Erscheinung. Im britischen Coventry entstehen Mitte der 1960er-Jahre gerade einmal 352 Chassis der Baureihe TE 21, die sich äusserlich durch die Doppelscheinwerfer vom Vorgängermodell unterscheidet. Damals erinnert die Anordnung an vornehme Vorbilder von Mercedes-Benz oder Facel Vega. Gezeichnet hat den Alvis der Schweizer Hermann Graber, Besitzer einer Carrosserie-Werkstatt zwischen Thun und Bern.
Gebaut wird dieser TE 21 aber nicht bei Graber selbst, sondern bei Mulliner Park Ward in England, wo damals vor allem Rolls-Royce und Bentley entstehen. Auch ein Alvis konkurrenziert in den 1960er-Jahren mit dem besten, was die englische Autoproduktion zu bieten hat. Entsprechend erwartet die Insassen viel Holz und Leder. Für entspanntes cruisen sorgt – wie könnte es anders sein – ein Sechszylinder-Reihenmotor, der allerdings mit 130 PS unter der Leistung der Konkurrenz von Bristol liegt. Dafür ist der Alvis mit seinem vollsynchronisierten 5- (!) Gang-Schaltgetriebe von ZF auf gewundenen Strecken deutlich fahraktiver.
Wie fast alle TE 21 wird dieses Drophead Coupé ursprünglich im britischen Heimmarkt ausgeliefert und im Sommer 1966 erstmals immatrikuliert. Es bleibt bis 1993 in erster Hand und wechselt dann fünf Mal den Besitzer. Noch in Grossbritannien wird der Alvis Mitte der 1990er-Jahre umfassend restauriert. Umfangreiche Rechnungen und Korrespondenzen davon sind ebenso erhalten wie zahlreiche andere Rechnungen, die bis in die 1980er-Jahre zurückreichen. Ältestes Dokument ist das Car Record-Blatt von 1966, das seinerzeit vom Werk als eine Art Geburtsurkunde für diesen Alvis ausgestellt wird.
Dass er sich heute nicht mehr im ursprünglichen Metallic Grey mit rotem Interieur präsentiert, sondern in Dunkelgrün mit beigem Interieur, tut der Faszination für dieses seltene Stück britischer Automobilgeschichte keinen Abbruch, im Gegenteil: Das Farbkleid passt wunderbar zu diesem britisch-schweizerischen Auto aus der goldenen Ära des Gran Turismo.
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