Szene

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Champions

In der Tat: eine Szene aus 1962, und vom Klassiker der Klassiker der Klassiker, den 24 Stunden von Le Mans. Die beiden, die sich hier absprechen, sind das erfolgreichste Team dieser Jahre: der Amerikaner Phil Hill (rechts) und Olivier Gendebien aus Belgien. Sie sind dabei, nach 1958 und 1961 zum dritten Mal auf einem Ferrari das prestigeträchtigste Rennen der Welt zu gewinnen. Der Belgier hatte zwei Jahre zuvor auch noch zusammen mit seinem Landsmann Paul Frère gesiegt: weiterlesen Champions

Porsche im Schlafzimmer

Roadbook: Garagen-Geflüster

Die Tatsache, dass in Küchen allgemein die besten Partys stattfinden, ist nur ein Aspekt, den Presenting Editor Gabriele Spangenberg zu bedenken gibt. Ansonsten erfahren wir nicht wirklich viel über ihre bevorzugte Schlafposition. Nur den bevorzugten Schlafraum, den gibt sie preis. Chefredakteur Berthold Dörrich erzählt derweil von seinem größten persönlichen Scheitern der letzten Jahre. Auch interessant! weiterlesen Roadbook: Garagen-Geflüster

BROOOOM

Patschnasse Piste

Die Rennleitung verschiebt um 20 Minuten und lässt eine Einführungsrunde fahren, aber auf der Strecke haben die Trainingstage und mehrere Motorradrennen ihre Spuren hinterlassen. Auf Gummi und Öl jetzt noch die Nässe – das wäre an sich die geeignete Grundlage für einen Verkehrsübungs-Schleuderkurs. Beim Start scheint wieder die Sonne, doch die Piste ist noch patschnass. weiterlesen Patschnasse Piste

Le Mans Classic

Le Mans Classic: Ab durch die Nacht

Bei über 200 km/h auf der Mulsanne-Geraden rüttelt der Fahrtwind derartig an meinem Helm, dass er ihn mir vom Kopf zu zerren scheint. Ich habe das allererste Mal in meinem Leben das Gefühl: Das ist schnell genug. Viel zu früh und zu stark bremse ich auf den ersten Runden des Qualifying von Le Mans Classic, sodass der Spider in jede Kurve hineingurkt. Es ist ein echter Rennwagen, der OSCA Tipo S-498. weiterlesen Le Mans Classic: Ab durch die Nacht

Mercedes Silberpfeil

Rennwagen-Roulette

So enge Kurven zwischen Steinmauern, das gibt es nur in Monaco – und ‚Campionissimo‘ Juan Manuel Fangio im Mercedes verschenkt keinen Zentimeter. Sein Team hat hier – 1955 – beste Erfolgschancen: Bei der Rückkehr der Silberpfeile in den Formelrennsport hatte der Argentinier im Vorjahr mit großem Abstand den Welttitel geholt, seinen zweiten von fünf zwischen 1951 und 1957. Die Veranstaltung im Riviera-Fürstentum, die sich sogar » Grand Prix d’Europe « nennen darf, wird mit Spannung erwartet. Alle bekannten Rennställe treten an: neben Mercedes die italienischen Ferrari, Maserati und Lancia, die französischen Gordini und die Vanwall aus England. weiterlesen Rennwagen-Roulette

WERNER EISELE

Schnelle Wagen vor der Linse

Ganz im Sinne ihres Namensgebers, des holländischen Journalisten und VdM-Ehrenmitglieds Johny-Rozendaal, soll die Uhr, die seit 1959 verliehen wird, an Kolleginnen und Kollegen gehen, die sich auch um die Völkerverständigung verdient gemacht haben. „Das kann man von einem Menschen, der seit Jahrzehnten im In- und Ausland an und um die Rennstrecken tätig ist und die Früchte seiner Arbeit international verbreitet, wohl sagen: Er verbindet die Völker“, sagte der Franz-Peter Strohbücker, Vorsitzender des VdM, in seiner Laudatio. weiterlesen Schnelle Wagen vor der Linse

Hans Herrmann Porsche 550 Spyder

Kein Vertrag, nur ein Ehrenwort

Rennfahrer zu treffen und aus nächster Nähe zu erleben, ist immer sehr spannend. Manchmal ist die Vorstellung solch einer Begegnung viel besser als die Erinnerung. Denn bisweilen ist es ernüchternd. Wenn jemand etwas geleistet hat, also nicht nur zufällig weltberühmt geworden ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er als Mensch etwas ausstrahlt, das man nicht vergisst, das nicht enttäuscht. Andererseits: Rennfahrer? Sehr schnell, sehr kühl, kalkulierend. Die Ehrlichen wissen, dass Erfolg auch vom Glück abhängig ist: weiterlesen Kein Vertrag, nur ein Ehrenwort

Egon Tauscher

Die perfekte Kurve

Ich treffe Egon Tauscher, den Mann im Rollstuhl, der sich mit seinem Handicap nicht von seiner Liebe zu alten Blechperlen abhalten lässt. Seit 15 Jahren ist er querschnittsgelähmt und ebenso lang ist er täglich auf der Straße unterwegs, um für sich oder seine Kunden die perfekte Kurve zu finden. Seine Oldtimer stehen in Überlingen am Bodensee in einer kleinen Halle, die er auch als Werkstatt nutzt. Der 61-jährige Unternehmer fährt nämlich nicht nur, am liebsten schraubt er auch selbst an seinen Autos. weiterlesen Die perfekte Kurve

LM54-C1-FLACH

Mitfahrgelegenheit

24 Stunden von Le Mans. Sonntag, 14. Juni 1953, wenige Minuten nach 16 Uhr: Es ist Tradition, dass nach den extremen Belastungen für Mensch und Maschine die ‚Überlebenden‘ auf der Zielgeraden ihren Erfolg feiern. Die Fahrer bieten dafür ihren Crew-Mitgliedern eine ‚Mitfahrgelegenheit‘ auf Motorhaube und Heck und paradieren so zwischen Boxen und Tribünen. Auf unserem Bild zu sehen ist der bullige Cunningham C4-R mit Teamchef Briggs Cunningham selbst am Steuer, der zusammen mit William Spear den 7. Platz im Gesamtklassement belegte. weiterlesen Mitfahrgelegenheit