Ford Capris

Ford Capri – Auf der Strecke von der Kette

Ortstermin in Silverstone, England. Und das ausgerechnet im Winter! Schon bei der Anfahrt zum ‚Home of British Motorsport‘ geht’s mir nicht gut. Gar nicht gut. Es sind die Nerven. Und das aus zwei Gründen. Erstens ballen sich dicke düsterschwarze Wolken am Himmel, es wird also garantiert gleich regnen – und zweitens soll ich mich mit dem Top-Rennfahrer treffen: Willie Green. Der hat versprochen, mir in seinem Trackday- Auto zu demonstrieren, wie man in Silverstone eine schnelle Runde fährt. weiterlesen Ford Capri – Auf der Strecke von der Kette

Fiat 124 Spider

Fiat 124 Spider Sport

Wer 1966 einen schicken Sportwagen suchte, konnte sich beispielsweise für einen MGB entscheiden oder für einen Fiat 124 Spider. Preislich kaum ein Unterschied, doch technisch war der Italiener dem Briten überlegen.
Der MGB und sein stößelgesteuerter Motor war okay, aber ein drehfreudiger, leicht zu tunender Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen von Aurelio Lampredi, der in den 50ern Ferrari-V12- Renn- und Straßenmotoren konzipiert hatte? weiterlesen Fiat 124 Spider Sport

Gentle-man-race

The Race of Gentleman

Als ob die Amis in ihrem riesigen Land nicht Platz genug gehabt hätten, um ordentliche Rennstrecken zu bauen, auf denen sie sich mit ihren Gefährten aus Schwermetall duellieren können. Als ob Autorennen in Amerika nicht ohnehin schon immer den volkstümlichen Charakter gehabt hätten, von dem die Veranstalter unserer modernen DTM seit jeher träumen und vor dem Zampano Bernie seine Champagner-Formel mit aller Macht bis an Ende seiner Tage bewahren will. weiterlesen The Race of Gentleman

Rivolta

Zeitreise mit Piero Rivolta

Teure Autos und Rock ’n’ Roll sind von jeher eine klassische Kombination – so wie Hotelzimmer und Fernseher. Doch was Piero Rivolta mit Brian Johnson verbindet, die Connection zwischen dem früheren Besitzer der GT-Schmiede Iso Rivolta und dem Frontmann der Ultra-Abräumer AC/DC, ist viel profaner. Beide leben in Florida, im selben Vorort, nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt.
Und weil die beiden eine Leidenschaft für Autos verbindet, war es unvermeidbar, dass sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickelte. Also ist es unserem Gelegenheits-Mitarbeiter Brian Johnson (siehe auch Kolumne in OCTANE Ausgabe 3) zu verdanken, dass wir seinen Nachbarn Piero Rivolta treffen – und uns nun in dessen Haus am Wasser wiederfinden. weiterlesen Zeitreise mit Piero Rivolta

Alexandra Lier

Alexandra Lier öffnet ihr Handschuhfach

Benzindampf statt Barbie war schon immer ihre Devise. Sie spielte bereits als Kind lieber mit Matchbox-Autos als mit rosigen Püppchen, schloss sich als 14-jährige Quereinsteigerin einer Rock ’n’ Roll-Band an, bei der sie Bass spielte. Fantastische Bilder feuerspeiender Drag Race-Monster auf Plattencovern mit entsprechenden phonstarken Motor Sounds waren dann ihr Erweckungserlebnis, das sie zur Speedseeker-Gemeinde konvertieren ließ. weiterlesen Alexandra Lier öffnet ihr Handschuhfach

Ascari

Alberto Ascari -Das letzte Rennen

Wer Schwierigkeiten hätte, das Fahrzeug auf diesem Bild zeitlich einzuordnen, könnte sich ja am Outfit der Dame orientieren: offensichtlich der Look der Fünfzigerjahre. Und wo sind wir? Rennwagen zwischen Randstein und Betonbalustrade – das muss Monaco sein. Das Fahrzeug ist wegen der charakteristischen Seitentanks für den Kenner leicht zu identifizieren: ein Lancia D50, am Steuer der Weltmeister von 1952 und 1953, Alberto Ascari. weiterlesen Alberto Ascari -Das letzte Rennen

Fiat S 76

Neuer Sieg fürs Biest – Fiat S 76

Vier Zylinder, 28,4 Liter. Mehr braucht man nicht zu wissen. Diese beiden Zahlen fassen die Dimensionen von Fiats Weltrekordauto S 76 perfekt zusammen. Sie erklären auch, warum sein Wiederauftauchen nach fast hundertjähriger Abwesenheit von der Bildfläche so viel Rummel verursacht hat. Ein Video, das den Wagen mit feuerspuckendem Auspuff bei seiner ersten Parade nach der Restaurierung zeigt, ist im Internet zum Renner geworden. Kommentar eines Zuschauers: »Das hört sich an wie die Explosion einer Feuerwerksfabrik.«
Als Beifahrer wird man im S 76 wortwörtlich weggeblasen, denn auf der linken Seite bekommt man die Auspuffgase, die mit unglaublicher Kraft und Lautstärke seitlich aus der Motorhaube donnern, am ärgsten zu spüren. Die Salven, die der monströse Motor ausstößt, gleichen einem Kanonenfeuer wie im Ersten Weltkrieg – der noch gar nicht begonnen hatte, als das Auto 1911 gebaut wurde. Es wurde bekannt unter dem Namen ‚Biest von Turin‘ – zu Recht. weiterlesen Neuer Sieg fürs Biest – Fiat S 76