Silvretta Classic 2016

Silvretta Classic 2016

Bereits zum 19. Mal startet mit der Silvretta Classic 2016 „Rallye Montafon“ (7. bis 10. Juli 2016) in Partenen (Vorarlberg, Österreich) eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Gleichmäßigkeitsrallyes im jährlichen Oldtimer-Kalender. Mit ihren zum Teil verschachtelten Sonderprüfungen fordert sie von Fahrer und Beifahrer äußerstes Können und bestes Teamwork. Zur Stärkung des Teamgeists stattet Classic Trader alle Teilnehmer der Silvretta Classic 2016 in diesem Jahr mit hochwertiger Teambekleidung aus. Zusammen mit den Rallye-Unterlagen bekommt jeder Starter ein exklusives Polohemd mit dem Signe der Rallye auf der linken Vorderseite und dem Classic Trader Logo rechts. Auf seiner Rückseite trägt das Poloshirt den Schriftzug „19. Silvretta Classic Rallye Montafon“, während den linken Ärmel die Logos der veranstaltenden Fachzeitschrift „Motor Klassik“ sowie ihres Schwestermagazins „Auto Motor und Sport“ zieren. Diese Teamwear bekommen ausschließlich die Teilnehmer der Silvretta Classic 2016. Sie ist nicht im Handel erhältlich, was ihr bereits jetzt Sammlerwert verleiht.


Teambekleidung Silvretta Classic Rallye


Silvretta Classic 2016 – Startnummer 117: Wie für die Bergstraßen des Montafon gemacht.

Sammlerwert hat zweifelsohne auch der klassische Porsche 914/4 aus dem Jahr 1974, mit dem Christian Plagemann und Torsten Claus, zwei der drei Gründer und Geschäftsführer der Classic Trader GmbH, die Rallye bestreiten werden. Den Sportwagen mit dem Targa-Dach aus dem Besitz des Classic Trader Beirats Christian Wiebel treibt ein Vierzylinder Boxermotor mit zwei 2,0 Liter Hubraum und einer Leistung von 74 kW (100 PS) an. Angesichts des geringen Gewichts von nur 960 Kilogramm absolut ausreichend, um den kompakten Mittelmotor-Porsche zu überaus dynamischen Fahrleistungen zu befähigen. Der niedrige Schwerpunkt und die breite Spur des sportlich-herzhaft abgestimmten Fahrwerks tun ein Übriges und prädestinieren den Porsche 914 geradezu zum freudvollen Kurvenräubern in den Bergen.


Porsche 914


Silvretta Classic 2016 – Startnummer 118: Das Wetter steht im Mittelpunkt.

Ein ganz anderes Fahrerlebnis erwartet Timo Joost, den dritten Gründer und Geschäftsführer der Classic Trader GmbH: Er startet in einem Riley 12/4 Special von 1936 zusammen mit Classic Trader-Freund Alexander Haller, dem Inhaber von Haller Klassische Automobile, der seine Besatzung weitgehend ungeschützt den Elementen aussetzt. Denn der Vorkriegs-Rennwagen verfügt weder über ein Verdeck, noch über Türen oder gar eine Windschutzscheibe. Und während die 52 kW (70 PS) des 1,6 Liter Vierzylinder Reihenmotor mit dem 930 Kilogramm leichten Zweisitzer relativ leichtes Spiel haben dürften, verlangt die Bremsanlage mit Trommelbremsen rundum nach einem vorausschauenden Piloten – und das erst Recht bei Nässe. Kein Wunder, dass die Wettervorhersagen für die zweite Fahrerpaarung des Classic Trader Racing Team immer mehr in den Fokus rückt, je näher der Startermin kommt. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Es wäre allerdings gut zu wissen, welche Sachen die richtigen sind“, sagt Timo Joost. „Und mehr Spaß macht es ja auch, wenn die Sonne scheint.“ Dass die Riley-Technik sich den Anstrengungen der Silvretta Etappen nicht gewachsen zeigen könnte, befürchtet das Team Haller/Joost hingegen nicht. Schließlich betreibt Haller seit seinem Studium eine Werkstatt speziell für Vorkriegsfahrzeuge und hat seinen britischen Sportler eigenhändig vorbereitet.


Riley 12-4


Silvretta Classic 2016 – Startnummer 119: Die Paarung Utesch und Utesch auf Datsun 280 Z.

Das Classic Trader Racing Team komplettieren die Classic-Trader Freunde und -Kunden Susen und Harry Utesch und ihrem Datsun 280 Z. Das japanische Coupé mit der langen Schnauze und dem kompakten Heck bietet nicht nur besten Wetterschutz dank eines festen Dachs. Um den Vortrieb kümmert sich hier ein Sechszylinder Reihenmotor mit 2,8 Liter Hubraum, für dessen 126 kW (172 PS) die 1.250 Kilogramm Fahrzeuggewicht keine Herausforderung bedeuten. So ausgerüstet dürften die Inhaber von DLS Automobile zu den bessermotorisierten Teilnehmern der 19. Ausgabe der Silvretta Classic Rallye Montafon zählen.


Datsun 280Z


Neben den Wettbewerbsfahrzeugen ergänzt ein VW Amarok das Classic Trader Racing Team. Als Servicefahrzeug wird dieser nicht nur den Klassikern des eigenen Teams Hilfe bei technischen Problemen leisten, der Classic Trader-Amarok führt auch das erforderliche Equipment für den kleinen Service vor und nach den einzelnen Etappen mit.

Classic Trader auch bei weiteren Classic Rallyes aktiv.

Neben der 19. Silvretta Classic Rallye Montafon war Classic Trader bereits Partner der Paul Pietsch Classic 2016 (3. und 4. Juni 2016). Mit der 14. Sachsen Classic (18. bis 20. August 2016) wird Classic Trader auch die dritte Oldtimer-Rallyes des renommierten Fachmagazins Motor Klassik in diesem Jahr unterstützen und die Teilnehmer mit hochwertiger Teamkleidung ausrüsten. „Die Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen ist Teil des Lebensgefühl ‚Oldtimer‘ und damit Teil unserer DNA. Die Motor-Klassik-Rallyes in diesem Jahr als Partner zu unterstützen, war für uns somit eine absolut logische Entscheidung. Motor Klassik ist für uns ein hochangesehener Partner, dessen Professionalität und Passion hervorragend zu Classic Trader passt. Hinzu kommt, dass wir bei den jeweiligen Rallyes auf Menschen treffen, die klassische Fahrzeuge lieben und leben. ‚Driven by Desire‘ gilt für sie wie für uns“, sagt Timo Joost.

Der Ablauf der Silvretta Classic 2016 im Überblick.

Nachdem die Teilnehmer ihre Fahrzeuge am späten Donnerstagvormittag (7. Juli) im Zentrum von Partenen zum Start aufgestellt haben, nimmt um 12:01 Uhr das erste Fahrzeug die Silvretta-Hochalpenstraße-Etappe über 115 Kilometer ein Angriff. Die Strecke führt über die Bieler Höhe, Gargellen und Tschaguns zum Etappenziel auf dem Kirchplatz in Schruns. Am nächsten Morgen beginnt bereits um 7:00 Uhr die Startaufstellung zur Appenzell-Etappe mit 296 Kilometer, bevor um 7:31 Uhr das erste Team über die Startrampe rollt. Die Route macht einen Abstecher in das Fürstentum Lichtenstein und führt den Rallyetross durch Appenzell, Hohenems, Damüls und über das Faschinajoch zum Zieleinlauf in Gaschurn. Die Arlberg-Etappe über 136 Kilometer verläuft als Schlussabschnitt via Bieler Höhe nach Ischgl und weiter über St. Anton, den Arlbergpass, Zürs und den Flexenpass nach Stuben. Gegen 13:43 Uhr startet dann als letzte Sonderprüfung der erste Rallye-Teilnehmer zum „Großen Preis von Vandans“.


Text Classic Trader // Fotos Motor Presse Stuttgart, Classic Trader


Autor: Classic Trader

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