Buick Electra Oldtimer kaufen

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Buick Electra

Der Buick Electra wurde zwischen 1958 und 1990 vom US-amerikanischen Automobilhersteller Buick gebaut. Das Modell lässt sich als Fahrzeug der (oberen) Mittelklasse einordnen und ist durch mehrere Anpassungen im Produktionszeitraum eher eine Modellreihe als ein einzelnes Modell und ein typisches Beispiel US-amerikanischen Fahrzeugbaus in diesen Jahrzehnten. Es wurde vor allem in den USA in großer Stückzahl verkauft.

Buick Electra - Die Anfänge

Buick ersetzte seine beiden großen Modelle Roadmaster und Limited ab 1959 mit dem Electra und dem Electra 225 (so bezeichnet nach der Länge des Fahrzeuges in Inch, etwa 5,70 Meter). Aufgrund der technischen und Designähnlichkeit kann man zunächst nur von einer Modellumbenennung sprechen. Benannt wurde der Electra nach der Schwägerin des damaligen Buick-Chefs Harlow Curtice. Motorisiert war der Electra mit einem großen V8-Aggregat mit 6,6 Litern Hubraum und etwa 325 PS. Hinterradantrieb und Automatikgetriebe waren weitere technische Merkmale. Eine optische Besonderheit waren die Heckflossen. Es wurden zu Beginn drei Karosserievarianten angeboten: Limousine (Riviera), Coupé (Sedan) und Cabriolet. Das Cabrio gab es ab 1960 ausschließlich für den Electra 225. Beim Electra gab es zudem eine zweitürige Version ab 1960. Die erste Generation des Electra wurde 1959 und 1960 insgesamt etwa 120.000 Mal gebaut.

Buick Electra - Generationen zwei bis fünf

In den Folgejahren gab es eine Reihe von Designänderungen. Ab 1961 gab es zunächst ein komplett neues Karosseriedesign. Unter anderem verschwanden die Heckflossen. Die Coupé-Variante gab es nur noch für den einfachen Electra. Das änderte sich jedoch bereits 1962 wieder, als der Electra in der Normalausführung eingestellt wurde und es nur noch den Electra 225 in den jeweiligen Karosserieversionen gab. 1963 ging die Bezeichnung Riviera auf ein eigenes, neues Luxus-Modell von Buick über. Im Jahr 1964 gab es wiederum eine Änderung an der Optik, die neu designte Stoßfänger und Rückleuchten mit sich brachte. Diese zweite Generation wurde knapp 240.000 Mal gefertigt. Ab dem Jahr 1965 wurde der Electra den Vorgaben der Konzernmutter General Motors gemäß wieder überarbeitet. Das beinhaltete vor allem ein Fließheck-Design. Neben dem Basismodell des Electra 225 gab es fortan eine Variante Custom, die über eine bessere Ausstattung verfügte. 1967 wurde erstmalig der Motor angepasst. Der Hubraum stieg auf mehr als sieben Liter und hatte nun 360 PS. Eine weitere Leistungssteigerung erfolgte 1970, als Aggregate mit 7,5 Litern Hubraum und 370 PS verwendet wurden. Diese dritte Generation wurde circa 700.000 Mal produziert. Zwischen 1970 und 1973 wurden keine Cabrio- und Limousinenversionen gebaut. Eine Überarbeitung der Karosserie erfolgte 1973. Ab 1974 verfolgte Buick die Strategie, Luxus-Pakete anzubieten, die die Ausstattung gegen Aufpreis aufwerteten. Die Motoren wurden schrittweise wieder kleiner. Die vierte Generation wurde knapp 800.000 Mal gebaut. Ab 1977 schrumpfte der Electra. Diverse Anpassungen bei den Modellvarianten folgten. Der Zusatz 225 verschwand ab 1980 und der Motor wurde weiterhin kleiner. Vormals eigenständige Modelle von Buick wurden in die bestehende Reihe eingegliedert, der kurz zuvor eingeführte Kombi als eigenes Modell ausgegliedert. Auch die fünfte Generation wurde etwa 800.000 Mal gebaut.

Buick Electra – Ende

Für die kleineren Versionen des Electra wurden bereits 1984 Nachfolger eingeführt. Bis zum Produktionsende 1990 wurde das Modell mehrfach optisch leicht geändert, bei den Motoren wurden diverse Anpassungen vorgenommen und unterschiedliche Motorisierungen waren möglich. Zudem gab es eine Reihe von Typenumbenennungen. In den letzten sieben Jahren wurden "nur" noch 565.000 Exemplare gebaut. Der Buick Park Avenue und der Buick Roadmaster waren die Nachfolgemodelle.