1990 | Trabant 601
- Status:
- Kein Mindestpreis
- Schätzwert:
- 10.000 € - 15.000 €
- Endet um:
- 15.03.2026, 19:45:00 MEZ
❗️ Hinweise auf Erstlack ❗️
Vorhandene Unterlagen und Zubehör:
✅ Typenschein
✅ Betriebsanleitung
✅ Schlüssel
Der Trabant 601 gehört zu den bekanntesten Automobilen der ehemaligen DDR und steht wie kaum ein anderes Fahrzeug für die Mobilitätsgeschichte Ostdeutschlands. Das hier angebotene Fahrzeug aus dem Baujahr 1990 zählt zu den letzten gebauten Exemplaren dieses legendären Modells. Besonders außergewöhnlich ist sein Zustand: Mit lediglich 8 Kilometern Laufleistung befindet sich dieser Trabant praktisch im originalen Neuwagenzustand und stellt damit ein äußerst seltenes Zeitdokument der Automobilgeschichte dar.
Der Trabant 601 wurde über Jahrzehnte nahezu unverändert produziert und ist mit seiner charakteristischen Form, der leichten Duroplast-Karosserie und dem luftgekühlten Zweizylinder-Zweitaktmotor zu einer echten Ikone geworden. Fahrzeuge in einem derart unberührten Zustand sind heute kaum noch zu finden und machen diesen Trabant zu einem besonderen Sammlerstück – insbesondere als eines der letzten Fahrzeuge aus der Endphase der Produktion im Jahr des politischen und industriellen Umbruchs.
Dieses Fahrzeug wird im Rahmen einer Charity-Auktion versteigert. Der gesamte Erlös kommt Verkehrssicherheitsprogrammen im Mobilitätspark des ÖAMTC zugute und unterstützt damit wichtige Initiativen zur Förderung der Verkehrssicherheit. Damit verbindet dieses außergewöhnliche Automobil historische Bedeutung mit einem guten Zweck.
Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand
Das angebotene Fahrzeug stammt aus einem Museum und wurde über viele Jahre ausschließlich als Ausstellungs- und Sammlerobjekt genutzt. Es handelt sich um ein historisches Fahrzeug / einen Oldtimer, der seit längerer Zeit nicht mehr bewegt oder in Betrieb genommen wurde.
Der Verkauf erfolgt ausdrücklich als Sammler-, Restaurierungsobjekt oder Teilespender. Das Fahrzeug ist gründlich überholungs- bzw. reparaturbedürftig, nicht fahrbereit und erfolgt ohne Gewähr für Verkehrs- und Betriebssicherheit.
Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich an Oldtimer-Kenner, Sammler, Restaurationsbetriebe oder Händler.
Der Verkauf erfolgt im Istzustand. Alters- und standzeitbedingte Gebrauchsspuren sind vorhanden.
Korrosion, Materialermüdung, technische Defekte sowie fehlende Teile sind möglich. Versteckte Mängel können nicht ausgeschlossen werden.
Die zur Versteigerung gelangenden Oldtimer wurden weder durch Classic Trader noch durch den Verkäufer oder durch Dritte technisch oder historisch begutachtet. Es liegen keine Zustandsnoten, Gutachten oder Bewertungen vor.
Der Verkäufer übernimmt keinerlei Gewährleistung für:
Ebenso wird keine Gewähr für die Vollständigkeit von Fahrzeugpapieren, Schlüsseln, Zubehör oder sonstigen zum Fahrzeug gehörenden Teilen übernommen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Irrtümer, Auslassungen und Schreibfehler sind ausdrücklich vorbehalten.
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Soeben wurde der originale DDR Typenschein hochgeladen
Thanks! I live in Poland and have never seen such mix;)
Yes I understand 😊 This was for the export to Yugoslavia. I had exactly the same one. A normal Standard does haven a thin steeringwheel and no headrests. Also no radialtyres.
I was really sure that old dashboard disappeared at the end of seventies. It looks very strange to see old dashboard and new steering wheel in the mix;)
No Classic Trader, its because its the Standard version. They did build this dashboards till the end of produktion for the basic versions.
Probably as it was end of production, they used all the remaining parts 🤔
Are you able to explain why the dashboard comes from much older version?😇
Diesen Trabant ist wahrscheinlich am letzten tag produziert. Denn es wurden pro tag 500 stück gebaut. Nach diesen Trabant wurden nur noch 396 stück produziert... Das ist ab zu leiten an der FIN Nummer. Das Auto war eigentlich vorgesehen für den Export nach Yugoslaviën was aber durch die umstände dort damals nicht statt fand. Zu erkennen ist das an den stempel auf der stirnwand auf foto 22. Der stempel bedeutet "Yugoslaviën" und "Standardausführung". Die ausstattung ist auch typisch. Denn obwohl es ein Standardausführung ist hatt er z.b.s. Purlenkrad, Kopfstützen und Radialreifen. Wurde tatsächlich so gemacht für den Export.
Als nach vielen Jahren der deutschen Teilung, die Grenze zwischen Ost und West endlich gefallen war, fasste Vater den Plan, einen legendären Trabi aus der DDR zu holen. Dies war natürlich ein Abenteuer, so plötzlich hinter den eisenen Vorhang zu fahren. Aber wenn Vater einmal einen Entschluss gefasst hatte, konnte man ihn nicht mehr widersprechen. Also wurden Kontakte geknüpft und alle Hindernisse beseitigt. Nach Ende der Planung fuhren wir um 7 Uhr abends von Villach in Richtung Ostdeutschland. Vater meinte wir wechseln uns einfach alle zwei Stunden ab und so ging die Reise los. Nach gut einer Stunde schlief mein Vater und ich fuhr bis Dresden durch, weiter ging es dann nach kurzer Pause Richtung Zwickau, wo wir uns die alten Gebäude der ehemaligen Horch-Werke ansahen, in welche mittlerweile die Trabant-Produktion eingezogen war. Dann gab es noch ein paar Fragezeichen bezüglich der Mehrwertsteuer, da dies anscheinend noch in keiner Rechnung vorkam. Vater sagte lapidar, rechnen sie sie einfach dazu, ich hole sie mir mit der Einfuhrsteuerrückerstattung sowieso wieder zurück und damit war die Sache erledigt. Trabi auf den Hänger und ab in Richtung Heimat. Die Fahrt auf der alten Autobahn, teilweise noch aus den 30er Jahren war abenteuerlich, aber wie gesagt, wir wechseln uns ja alle zwei Stunden ab. Sie ahnen es kurze Zeit später schlief Vater wieder im Wagen ein und wachte völlig frisch in Villach um 19 Uhr wieder auf. Ein anstrengendes aber unvergessliches Erlebnis.
Wohl einer der letzten 2-Takt-Trabant, bis ins Detail originalgetreu, er hat die Windabweiser an den vorderen Seitenfenstern, Schmutzlappen hinter den Rädern, die originale Bereifung und das typisch gemütliche Interieur mit Stoffpolstern und den Aschenbechern hinten. Seine Trapezform macht die Karosserie zeitlos, aber es dürften nur wenige Trabant 601 in so gutem Zustand überlebt haben. Abstauben, Konservieren, trocken parken und an schönen Tagen fahren - so macht ein "Trabbi" Spaß und gewinnt sogar noch an Wert!























