March 761 Oldtimer kaufen
Der March 761 ist ein Formel-1-Rennwagen der 1976er-Saison, entwickelt von Robin Herd, und gilt als eines der bemerkenswertesten Fahrzeuge aus der goldenen Ära der Königsklasse. Das Modell überzeugte sowohl durch technische Innovation als auch Rennerfolge im harten Wettbewerb der 1970er Jahre.
Suchergebnisse
Zur Zeit sind keine passenden Inserate zu Ihrer Suche veröffentlicht.
Benachrichtigung erstellen
Lassen Sie sich benachrichtigen, sobald ein Inserat veröffentlicht wird, das Ihren Suchkriterien entspricht.
Fahrzeug inserieren
Sie haben einen March 761, den Sie verkaufen wollen? Dann erstellen Sie jetzt ein Inserat.
Fahrzeug inserieren"March 761" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "March 761" machen.
1976 | March 761
1976 March Formula 1 761
1976 | March 761
Benachrichtigung erstellen
Lassen Sie sich benachrichtigen, sobald ein Inserat veröffentlicht wird, das Ihren Suchkriterien entspricht.
Fahrzeug inserieren
Sie haben einen March 761, den Sie verkaufen wollen? Dann erstellen Sie jetzt ein Inserat.
Fahrzeug inserierenGeschichte des March 761
Der March 761 wurde für die Formel-1-Saison 1976 von Robin Herd konzipiert und durch March Engineering gebaut. Die ersten Fahrzeuge basierten technisch auf dem Vorgängermodell 751, was eine konsequente Weiterentwicklung ermöglichte. Der 761 profitierte von der Rennerfahrung des Teams und erwies sich als wettbewerbsfähiges Chassis. Besonders bemerkenswert: Ronnie Peterson holte beim Großen Preis der Niederlande die Pole-Position und gewann in Monza, Italien, mit dem 761 das Rennen. Auch 1977 setzte man das Fahrzeug weiter erfolgreich ein, was den Ruf des Modells als privat geführtes Einsatzfahrzeug festigte.
Modellhistorie
Vorgänger des March 761 war der 751, der ebenfalls von March Engineering für die Formel 1 entwickelt wurde. Die Umstellung auf den 761 erfolgte durch den Bau auf bestehenden Chassis und durch gezielte technische Verbesserungen am Fahrwerk und der Aerodynamik. Einen direkten Nachfolger mit vergleichbarer Präsenz in der Formel 1 brachte March Engineering nach dem 761 nicht mehr hervor, sodass der 761 als Abschluss einer Ära gilt.
Besonderheiten des March 761
Der March 761 fiel durch seine flexible Einsatzmöglichkeit und Robustheit im Rennbetrieb auf. Das Chassis war so konstruiert, dass es auch für Kundenteams einfach umzusetzen und anzupassen war. Herausragend ist der Sieg von Ronnie Peterson beim Großen Preis von Italien, wo der 761 auch die schnellste Rennrunde setzte. Besonders für Sammler und Rennsporthistoriker sind diese Rennerfolge und die Rolle als Kundenfahrzeug interessant.
Technische Daten des March 761
Sondermodelle und Sammlerstücke
Sondermodelle im eigentlichen Sinn gab es beim March 761 nicht, da der Wagen individuell auf die Anforderungen der jeweiligen Kundenteams angepasst wurde. Insbesondere durch berühmte Piloten wie Ronnie Peterson sind jedoch einzelne Chassis durch ihre Renngeschichte besonders begehrt.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Für den March 761 sind keine allgemeingültigen Schwachstellen überliefert, wie sie bei reinen Serienfahrzeugen auftreten. Als kompromissloser Rennwagen erfordert der 761 jedoch fundiertes Wissen und Erfahrung im Motorsportbereich für Wartung und Pflege. Ersatzteilversorgung kann, abhängig vom spezifischen Chassis und verbauten Komponenten, herausfordernd sein.
Motorisierung, Leistung und Fahrverhalten
Der March 761 ist mit dem legendären Cosworth-DFV-V8 ausgestattet, der in dieser Ära das Maß der Dinge im Formel-1-Sport war. Der Saugmotor bot ein Leistungsspektrum von etwa 480 PS bei hochdrehzahligen 10.000 U/min. Das manuelle Hewland-Getriebe und das Gesamtgewicht von unter 600 kg sorgten für ein direktem, reaktionsschnellen Fahrverhalten. Die aerodynamischen Komponenten waren auf maximale Geschwindigkeit und Stabilität abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist das Chassis von Ronnie Peterson, das durch Pole-Position in Zandvoort und den Sieg in Monza Motorsportgeschichte schrieb.
Interieur, Komfort und Design
Der March 761 orientiert sich konsequent an den Anforderungen der damaligen Formel-1-Reglements. Das Interieur ist auf das Wesentliche reduziert – Aluminium-Monocoque, Sicherheitsgurte, Anzeigen und das charakteristische kleine Rennlenkrad. Komfort war kein Kriterium, sondern Gewichtseinsparung und funktionale Ergonomie. Exterieurseitig dominieren die klassischen, keilförmigen Linien mit tief gezogener Front und freistehenden Rädern. In Sachen Lackierung stachen vor allem die Teamfarben hervor, z. B. in auffälligem Blau-Rot oder Weiß-Blau der privaten Einsatzteams. Sonderausstattungen im herkömmlichen Sinne existierten nicht, da alle Ausstattungsdetails auf Leistungsausbeute und Funktionalität optimiert wurden.
Weitere Besonderheiten
Der March 761 war ein echter 'Customer Car' seiner Zeit: Privat-Teams konnten das Modell direkt erwerben und individuell anpassen lassen – in der modernen Formel 1 ein längst vergangenes Konzept. Dadurch schrieb der Wagen Motorsportgeschichte und steht heute stellvertretend für eine Ära, in der technisches Know-how und Fahrerleidenschaft im Vordergrund standen.
Zusammenfassung
Der March 761 ist ein einzigartiges Zeugnis des Formel-1-Motorsports der 1970er Jahre – leistungsorientiert, flexibel und geprägt von technischen Innovationen der Zeit. Dank prominenter Einsätze, individueller Anpassungen und seltenen Angeboten ist der 761 heute für Motorsportenthusiasten und Sammler von besonderem Interesse.