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Lanchester Fourteen Oldtimer kaufen

Der Lanchester Fourteen Roadrider, ab 1936 angeboten, steht für den Umbruch zu einer komfortorientierten Sechszylinder-Generation der Marke. Preislich günstiger als je zuvor überzeugte er mit innovativen Fahrwerkslösungen und praktischer Alltagsnutzung – ein echter Geheimtipp für Kenner traditioneller britischer Technik.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/9 von Lanchester Fourteen (1952)

1952 | Lanchester Fourteen

€ 6.200vor 5 Jahren
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Lanchester Fourteen Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Lanchester Fourteen

Der Lanchester Fourteen Roadrider markierte eine bedeutende Entwicklung in der Firmengeschichte: Als Nachfolger des Twelve Light Six löste er diesen ab September 1936 ab. Lanchester, bekannt für technische Raffinesse, präsentierte mit dem Fourteen den bis dahin preiswertesten Sechszylinder der Marke. Die Modellbezeichnung 'Roadrider' verweist explizit auf ein neuartiges Fahrwerk, das den Komfort steigern sollte, ohne dabei auf klassische Lanchester-Tugenden zu verzichten. Der neue Motor wurde in das bewährte Fahrgestell und die Karosserie der Eleven-Baureihe integriert, was Konstrukteuren eine zuverlässige, aber modernisierte Basis verschaffte.

Modellgeschichte des Lanchester Fourteen

Der Fourteen löste ab 1936 das Twelve Light Six-Modell ab, das zuvor als kompaktes Sechszylinderfahrzeug mit leichterem Motor angeboten worden war. Als logischer Entwicklungsschritt wurde im Fourteen nicht nur der Hubraum, sondern auch der Komfort im Fahralltag gesteigert. Das bewährte Eleven-Chassis blieb als Grundlage erhalten, konnte aber die leistungsfähigere Motorisierung und das modernisierte Fahrwerk problemlos aufnehmen. Später folgten keine direkten Nachfolger; diese Modellgeneration blieb auch nach dem Produktionsende ein eigenständiges Kapitel der Lanchester-Historie.

Besonderheiten des Lanchester Fourteen

Der Lanchester Fourteen Roadrider wurde durch sein innovatives Fahrwerk und den außergewöhnlich günstigen Einstiegspreis für einen Sechszylinder auffällig positioniert. Das 'Roadrider'-Fahrwerk bot höhere Dämpfung und Stabilität bei moderaten Geschwindigkeiten, wodurch lange Überlandfahrten spürbar angenehmer wurden. Der Verzicht auf teures Zubehör sicherte ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Technische Daten des Lanchester Fourteen

Sondermodelle und Sammlervarianten

Es sind keine spezifischen Sondermodelle oder streng limitierten Editionen des Lanchester Fourteen bekannt. Die Roadrider-Version stand jedoch als einzige Hauptausführung stellvertretend für technische Neuorientierung und Komfortsteigerung der Marke in den späten 1930ern.

Schwachstellen und typische Problemstellen

Konkrete Schwächen sind aus der Quellenlage nicht dokumentiert, wie sie bei klassischen britischen Fahrzeugen dieser Ära jedoch typischerweise auftreten, empfiehlt sich besonderes Augenmerk auf Motorinstandhaltung, Dichtungssätze und korrosionsgefährdete Bereiche am Fahrwerk. Die Verfügbarkeit spezifischer Ersatzteile kann limitiert sein, wobei die modulare Bauweise auf Basis des Eleven-Chassis immerhin eine gewisse Kompatibilität bei Instandhaltungsarbeiten ermöglicht.

Motorisierung, Fahrleistungen und Handhabung

Der Sechszylinder-Motor des Fourteen bietet ausgewogene Leistungsabgabe, speziell auf komfortable Alltagsmobilität und leisen Betrieb ausgelegt. Das Roadrider-Fahrwerk vermittelt, zusammen mit der präzisen Lenkung, ein ruhiges, gut beherrschbares Fahrgefühl – ideal für ausgedehnte Landpartien und entspannte Langstrecken. Das Modell ist kein Sportwagen, aber ein Paradebeispiel für britische Ingenieurskunst im Mittelklassesegment seiner Zeit. Die populärste Ausführung war der Lanchester Fourteen Roadrider ab Baujahr 1936 mit Sechszylinder und dem namensgebenden Komfortfahrwerk, das in allen ausgelieferten Fahrzeugen serienmäßig war.

Innenraum, Komfort und Exterieur-Design

Im Interieur verbindet der Fourteen traditionelle britische Wertigkeit mit schlichter Eleganz: Feine Stoffe, dezente Holzeinlagen und klar gestaltete Bedienelemente unterstreichen den praxisorientierten Anspruch. Äußerlich bleibt der Wagen zurückhaltend, aber unverkennbar britisch, mit glattflächiger Karosserie und betonten Kotflügeln. Sonderausstattungen oder exklusive Lackierungen waren für die Serie nicht vorgesehen – Individualität wurde durch Handarbeit und präzise Verarbeitung vermittelt. Typisch sind zudem die markanten Lanchester-Kühler und Details wie aufgesetzte Chromleisten.

Weitere Besonderheiten

Abseits der Technik und Optik überzeugt der Lanchester Fourteen durch seine Alltagstauglichkeit: Dank großzügiger Sitzflächen, weiten Türen und guter Rundumsicht eignet sich das Modell gerade für Freunde klassischer britischer Fahrzeuge, die Wert auf Nutzbarkeit und klassische Mechanik legen.

Zusammenfassung

Der Lanchester Fourteen Roadrider repräsentiert britische Automobilbaukunst der späten 1930er Jahre. Dank Sechszylinder-Motor, harmonischer Fahrwerksabstimmung und niedrigen Einstiegspreises setzte das Modell einen neuen Maßstab bei Lanchester. Heute konzentriert sich sowohl das Marktangebot als auch das Suchinteresse konsequent auf diese Baureihe – ein Fahrzeug für Kenner, das Komfort und klassische Technik attraktiv verbindet.