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Isdera Spyder Oldtimer kaufen

Der Isdera Spyder ist ein echter Geheimtipp unter den offenen Sportwagen der 1980er Jahre. Mit seiner kompromisslosen Leichtbauweise, faszinierenden Technik und seinem exotischen Design begeistert er Kenner, die nach kompromissloser Fahrdynamik suchen.

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"Isdera Spyder" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Isdera Spyder" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/50 von Isdera Spyder 036i (1989)

1989 | Isdera Spyder 036i

1989 Isdera Spyder 036i

Preis auf Anfragevor 4 Jahren
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Händler
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Bild 1/5 von Isdera Spyder 036i (1989)

1989 | Isdera Spyder 036i

1 von 17 gebauten Spydern

Preis auf Anfragevor 8 Jahren
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Geschichte des Isdera Spyder

Die Entstehungsgeschichte des Isdera Spyder beginnt Anfang der 1980er Jahre, als Eberhard Schulz – bekannt aus seiner Zeit bei Mercedes-Benz und Porsche – seine Vision eines puristischen Sportwagens in Kleinserie realisierte. Die Manufaktur Isdera, gegründet 1982 in Leonberg, stand dabei für kompromisslose Ingenieurskunst und handgefertigte Einzelstücke – fernab von Großserienproduktion und Mainstream. Der Spyder war das erste Fahrzeug der Manufaktur und legte mit seinem offenen Zweisitzer-Konzept, dem Mittelmotor und dem ultraleichten Rohrrahmen den Grundstein für die spätere Isdera-Modellpalette. Entwickelt mit dem Ziel, ein radikal puristisches Fahrerlebnis zu bieten, erschien der Spyder als auffällig flacher Roadster mit Scherentüren und auffälligen Einflüssen des Mercedes-Benz CW311-Prototyps, den Schulz selbst entworfen hatte.

Modellgeschichte und Entwicklung

Der Isdera Spyder erlebte ab 1982 mehrere Entwicklungsstufen und kleine Modellreihen. Der Ur-Spyder 033i wurde mit einem VW Golf GTI-Motor ausgeliefert, spätere Versionen wie der Spyder 036i erhielten leistungsstärkere Motoren von Mercedes-Benz bis hin zum AMG-Triebwerk. Die Produktion blieb stets sehr exklusiv – es entstanden nur wenige Fahrzeuge pro Jahr, was die Modelle heute extrem selten macht. Einen direkten Nachfolger im klassischen Sinn gab es nicht, doch der Spyder bereitete den Weg für die späteren Isdera-Modelle wie den Imperator 108i.

Besonderheiten und Highlights

Ein besonderes Merkmal des Isdera Spyder ist seine radikale Auslegung auf Leichtbau: Mit einem Leergewicht von circa 970 Kilogramm verbindet er exotisches Karosseriedesign mit herausragender Fahrdynamik. Die charakteristischen Scherentüren, das mittig platzierte Cockpit und der unverkleidete Rohrrahmen sind markante Erkennungsmerkmale. Die Motorisierung reichte von Vierzylinder- bis hin zu aufgeladenen Sechszylindern – immer gekoppelt an ein sportlich ausgelegtes Schaltgetriebe und Heckantrieb.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerstücke

Berichten zufolge wurden einzelne Spyder-Modelle mit besonderen Motorisierungen und ausgewählten Farben ausgeliefert. Einigen Exemplaren wird ein AMG-Motor sowie eine besondere Lackierung zugeschrieben. Da kaum zwei Isdera Spyder technisch und optisch identisch sind und jede Auslieferung den Kundenwünschen angepasst wurde, gelten praktisch alle Fahrzeuge als Unikate.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Zur besonderen Pflege gehören vor allem der Rohrrahmen und die eigens konstruierten Aufhängungen, deren Zustand geprüft werden sollte. Die geringe Stückzahl erschwert die Ersatzteilbeschaffung erheblich. Motor- und Getriebekomponenten sind meist robust, die Anbauteile und die spezielle Glaskuppel der Scheinwerfer jedoch sehr schwer zu ersetzen. Die Wartung verlangt Sachverstand – idealerweise durch spezialisierte Werkstätten oder den Hersteller selbst.

Motorisierung und Fahrverhalten

Mit seiner Leichtbauweise und den sportlichen Triebwerken fühlte sich der Isdera Spyder immer am wohlsten auf kurvigen Landstraßen oder der Rennstrecke. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk kompromisslos auf Dynamik ausgelegt. Je nach Motorisierung beschleunigt der Spyder kraftvoll und überzeugt mit einem für die 1980er-Jahre beachtlichen Leistungsgewicht. Das Handling ist präzise, verlangt aber fahrerisches Können – insbesondere bei feuchter Fahrbahn, da keine elektronischen Fahrhilfen verbaut sind. Besonders gefragt sind die späteren 3,0-Liter-Versionen mit Mercedes-Benz- oder AMG-Motor, da sie eine noch sportlichere Charakteristik und mehr Leistungsreserven bieten.

Interieur, Komfort und Design

Das Design des Isdera Spyder ist ein Bekenntnis zur aerodynamischen Formfindung. Verantwortlich zeigt sich Gründer Eberhard Schulz, der eine kompromisslose Flachbauweise mit markanter Front und Scherentüren plante. Auffällig sind die Scheinwerferkuppeln und die konsequente Reduktion auf Fahrspaß. Das puristische Interieur bietet wenig Komfort, besticht aber durch handgefertigte Schalter, Ledersitze und ein zentrales Kombiinstrument. Jedes Fahrzeug erhielt auf Wunsch des Kunden individuelle Details wie spezielle Farben, seltene Lederarten oder besondere Instrumentierung. Sonderausstattungen wie Überrollbügel, Lederausstattung oder Leichtmetallfelgen unterstreichen den Maßanzug-Charakter des Spyder.

Weitere Besonderheiten

Jeder Isdera Spyder wird in einer handgefertigten Kleinserie gefertigt, deren Fertigungstiefe deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. Das macht jedes Fahrzeug einzigartig – sowohl technisch als auch ästhetisch. Häufig sind spezielle Kundenwünsche in die Fahrzeuge eingeflossen, was die Individualität noch unterstreicht.

Zusammenfassung

Der Isdera Spyder spielt in der Nische der deutschen Sportwagen eine ganz eigene Rolle. Mit radikal leichtem Aufbau, unkonventionellem Design und individueller Fertigung vereint er Eigenschaften, die ihn als besonders seltenen Vertreter der 1980er Jahre auszeichnen. Sein kompromissloses Fahrgefühl, die auf Kundenwunsch gefertigten Einzelstücke und der hohe technische Anspruch machen ihn zur ersten Wahl für Technik-Puristen und Individualisten.