GN Cyclecar Oldtimer kaufen
Der GN Cyclecar steht für die britische Pionierzeit des Automobilbaus und begeistert Technikfans mit seinem reduzierten Leichtbau sowie dem einzigartigen Fahrerlebnis. Das von Godfrey und Frazer-Nash gegründete Fahrzeug war zwischen 1910 und 1925 wegweisend für die Evolution der Cyclecars.
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1921 | GN Cyclecar
1921 | GN Cyclecar
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Fahrzeug inserierenGeschichte des GN Cyclecar
Der GN Cyclecar wurde ab 1910 im englischen Middlesex gebaut und trägt den Namen seiner Erfinder, H.R. Godfrey und Archibald Frazer-Nash. Während andere Hersteller meist konventionelle Autos bauten, etablierte GN das Segment der leichten Cyclecars für erschwingliche Mobilität. Die Produktion lief bis 1923, der Handel mit Teilen und Ersatz blieb jedoch bis 1925 bestehen. Mit ihrer Zweckmäßigkeit und Innovationsfreude prägten die GN-Modelle entscheidend die Entwicklung der Cyclecar-Ära in Großbritannien.
Modellgeschichte des GN Cyclecar
Der GN Cyclecar verfolgte von Anfang an ein Konzept, das auf möglichst geringes Gewicht, niedrige Kosten und kreative technische Lösungen setzte. Konzipiert als Zweizylinder mit Kettenantrieb und starrem Fahrgestell, kombinierte er den pragmatischen Zugang der Gründer mit Rennsport- und Technikbegeisterung. Während es kein klassisches Nachfolgemodell gab, wurde das Erbe der GN-Fahrzeuge nach Produktionsende 1923 vor allem durch Frazer Nash weiterentwickelt und beeinflusste britische Kleinfahrzeuge nachhaltig.
Besonderheiten des GN Cyclecar
Der GN Cyclecar besticht durch seine kompromisslose Funktionalität: Minimalistisches Gewicht, einfache Mechanik und vielseitige Anpassbarkeit machten ihn zum Paradebeispiel der Cyclecar-Gattung. Zu seinen wichtigsten Merkmalen zählt die direkte Verbindung von Motor und Antrieb, das spartanische Cockpit und eine Bauweise, die Straßenlage über Komfort stellt. Das Alleinstellungsmerkmal des GN: Ingenuity statt Luxus, echtes Fahrgefühl ganz ohne Schnörkel.
Technische Daten des GN Cyclecar
Sondermodelle des GN Cyclecar
Aus der GN-Produktion sind keine dokumentierten Sondermodelle bekannt. Allerdings entstanden durch Eigenbauten, Renneinsätze und Umbauten zahlreiche Einzelstücke, die teils stark vom Serienstil abweichen und ihren eigenen Sammlerwert besitzen.
Schwachstellen und typische Probleme beim GN Cyclecar
Zu beachten sind das Alter aller mechanischen Komponenten, die geringe Ersatzteilverfügbarkeit und die historische Konstruktion des Kettenantriebs. Aufgrund fehlender Isolation und der robusten Bauweise kann der Verschleiß hoch sein, insbesondere bei regelmäßig genutzten Exemplaren. Detaillierte Pflege alter Fahrgestelle und Motoren ist unverzichtbar.
Motorisierung, Fahrleistungen, Getriebe und Handling
Der GN Cyclecar liefert echtes Fahrerlebnis: Minimaler Komfort, unmittelbare Straßenerfahrung und direkter Kontakt zur Mechanik zeichnen ihn aus. Die Motorleistung variierte, häufig kamen V2-Zweizylinder zum Einsatz. Kettenantrieb und geringes Leergewicht ermöglichen agiles Handling, erfordern aber Fahrerinput und Kenntnis historischer Fahrzeuge. Sehr gebräuchlich waren offene Karosserieformen und einfache Starrachsen. Besonders beliebt sind Fahrzeuge mit originalem Antriebsstrang und nachweisbarer Renngeschichte. - Typische Varianten: V2-Kette, Einzylinder, Rennausführungen
- Baujahre: 1910-1923
- Besondere Exemplare: Von GN-Ingenieuren selbst für Motorsport umgebaute Cyclecars
Interieur, Komfort, Exterieur und Design
Das Design des GN Cyclecar folgt kompromisslos der Funktion: Offene Karosserien, meist minimalistische Aluminium- oder Holzaufbauten und ein auf das Wesentliche beschränktes Cockpit. Komfortmerkmale waren kaum vorhanden. Ledersitze und puristische Instrumente sind typisch. Die Farbgebung orientierte sich an Verfügbarkeit, während viele Fahrzeuge nachträglich lackiert oder modifiziert wurden. Zubehör beschränkte sich auf das Notwendige: Ersatzrad, Rückspiegel oder Schutzbleche. Der kreative Do-it-yourself-Charakter vieler Einzelstücke unterstreicht die Einzigartigkeit jedes GN Cyclecar.
Weitere Besonderheiten
GN-Fahrzeuge wurden häufig als Ausgangsbasis für Eigen- und Rennumbauten verwendet, weshalb heute nahezu keine zwei Fahrzeuge identisch sind. Ihre Historie macht sie zum Studienobjekt für Technikenthusiasten und Automobilhistoriker gleichermaßen.
Zusammenfassung
Der GN Cyclecar steht als Synonym für britische Ingenieurskunst im Kleinformat: kompromisslos, puristisch und von technischer Kreativität geprägt. Wer ein echtes Stück Automobilgeschichte sucht und das reine Fahrerlebnis schätzt, erlebt im GN Cyclecar pure Mechanik und Pioniergeist, wie sie sonst kaum ein anderes Fahrzeug bietet.